Mi, 21. Februar 2018

Motiv Drogensucht

01.10.2008 11:06

15-Jähriger gesteht vier Raubüberfälle

Ein 15-jähriger Grazer hat gestanden vier Raubüberfälle bei denen mehrere ältere Personen verletzt worden waren, begangen zu haben. Der amtsbekannte Bursche war von Polizisten zu einer Körperverletzung befragt worden und hatte bei den Einvernahmen auch die Überfälle gestanden - unter anderem hatte er einen Polizisten und dessen Ehefrau ausgeraubt.

Der Jugendliche soll bereits im April, zusammen mit zwei noch unbekannten Komplizen, eine 65-jährige Frau und ihren 54-jährigen Ehemann - von Beruf Polizist - in der Wartingerstraße im Bezirk Geidorf überfallen und niedergeschlagen haben. Die Räuber hatten der Pensionistin ein Bein gestellt und ihr die Handtasche entrissen. Dem Beamten versetzten sie einen gezielten Schlag. Beide Opfer wurden bei dem Raub leicht verletzt.

Nächster Raubüberfall im Juli
Im Juli soll der Bursche dann einer 41-jährigen Frau in der Karl-Morre-Straße im Bezirk Eggenberg die Handtasche geraubt haben. Die Frau kam dabei zu Sturz und verletzte sich leicht.

Pensionisten vom Rad getreten
Vor rund einer Woche dürfte der 15-Jährige einen 67-jährigen Pensionisten in der Hermann-Löns-Gasse im Bezirk Gries mit einem kräfitgen Tritt vom Fahrrad befördert haben. Als der Mann bereits am Boden lag, trat und schlug der Jugendliche noch auf sein Opfer ein. Anschließend durchsuchte der Bursche die Hosentaschen und raubte eine Geldtasche mit einem geringen Betrag. Der Pensionist wurde bei dem Raub verletzt und ins UKH Graz eingeliefert.

Auch in Gries zugeschlagen
Bereits im Sommer 2007 soll der mutmaßliche Räuber versucht haben, eine ältere Frau im Bereich der Tändelwiese im Bezirk Gries zu überfallen und ihr die Handtasche zu entreißen. Da die Frau sich gewehrt habe, sei er aber ohne Beute geflüchtet, gab der Jugendliche bei der Polizei an.

Geld für Drogen gebraucht
Der 15-jährige Grazer wurde in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Als Motiv gab er an, dass er drogensüchtig sei und das Geld dringend für den Kauf von Suchtmitteln gebraucht hätte.

Symbolbild

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