Sa, 24. Februar 2018

Neue Studie

29.09.2008 12:50

Größere Babys: Später häufiger Brustkrebs

An der Größe eines Mädchen bei der Geburt lässt sich anscheinend sein späteres Brustkrebsrisiko ablesen. Einer neuen Datenanalyse zufolge haben große Babys ein höheres Risiko als kleinere. Die Größe der Babys sei vermutlich ein Indikator für die Umgebungsbedingungen des Ungeborenen im Mutterleib, schreiben die britischen Wissenschafter im US-Fachjournal "PloS Medicine". Wie der Zusammenhang genau zu erklären ist, wissen sie aber bisher nicht.

Die Forscher um Isabel dos Santos Silva von der London School of Hygiene & Tropical Medicine hatten sich insgesamt 32 Studien vorgenommen, in denen sowohl Geburtsgewicht und -größe als auch Brustkrebserkrankungen der Frauen festgehalten worden waren. Insgesamt wurden Daten von mehr als 600.000 Frauen aus Industrieländern ausgewertet, darunter 22.000 Frauen mit Brustkrebs.

Geburtsgewicht, Geburtsgröße und Kopfumfang standen jeweils im Zusammenhang mit dem späteren Brustkrebsrisiko. So stieg mit jedem halben Kilogramm Geburtsgewicht das Risiko um sieben Prozent. Die stärkste Aussagekraft hatte jedoch die Körperlänge des Mädchens bei der Geburt. Der Zusammenhang blieb auch dann bestehen, wenn die Forscher andere Risikofaktoren für die Entstehung von Brustkrebs mit in die Auswertung einbezogen. Weitere Studien seien nötig, um die biologischen Mechanismen für den beobachteten Zusammenhang aufzudecken.

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