So, 20. Mai 2018

Gauner wieder frei!

29.09.2008 17:30

Die "Lederjacken-Gauner" sind hinter Gittern

Bereits wieder auf freiem Fuß befinden sich die beiden "Lederjacken-Gauner", die - wie berichtet - Samstag von einer Polizeistreife in Klagenfurt geschnappt worden sind. Den Brüdern konnte man nur den Verkauf von Ramsch-Ware nachweisen. Es könnte sein, dass sie einen Komplizen gehabt haben.

Zwei Klagenfurter Ehepaare sind von dem Brüderpaar geprellt worden. Ein Kriminalist: "Wir konnten den beiden aber nicht nachweisen, in einem Fall 6.000 Euro gestohlen zu haben." Also wurden die beiden Männer auf freiem Fuß wegen verbotenem Schwarzverkaufs angezeigt. Mittlerweile sind sie in ihrem Mercedes wieder abgereist.

Komplizen?
Möglich ist aber, dass sie einen Komplizen gehabt haben. Ein weiterer Geschädigter aus Klagenfurt sowie ein Grafensteiner haben ja den Täter als "dicken Mann mit Glatze" beschrieben. Der Beamte: "Keiner der Brüder sieht jedoch so aus."

Pensionisten angesprochen
Vorgegangen sind die Italiener stets nach der gleichen Masche: Sie sprachen Pensionisten an und behaupteten, ehemalige Arbeitskollegen zu sein. Dadurch erschlichen sie sich das Vertrauen der älteren Menschen, welche die Männer sogar in die Wohnung mitnahmen. Dort schnorrten diese die Senioren um Geld an und verscherbelten ihre Ramsch-Ware.

Lederjacken viel zu teuer verkauft 
"Mindestens vier Kärntner wurden von den Männern betrogen", so ein Polizist. Und zwar mit Lederjacken, für die weit mehr kassiert wurde, als sie wert sind. Der Beamte: "Die Kleidungsstücke haben die beiden in Neapel um je 15 Euro gekauft und bei uns um 400 Euro verkauft."

Kofferraum voll mit Waren
Der Wagen der Italiener - das Kennzeichen war ja aufgrund von Zeugenaussagen bekannt - war einer Polizeistreife in der Völkermarkter Straße aufgefallen, wenige Hundert Meter weiter klickten die Handschellen. Im Kofferraum und auf den Hintersitzen des Autos des Duos, für das die Unschuldsvermutung gilt, stapelten sich Lederjacken, Anzüge und Hemden.

Die Polizei vermutet, dass es noch mehr Geschädigte gibt: "Sie sollen sich bitte bei uns melden!"

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