Mi, 21. Februar 2018

Rezepte gesucht

25.09.2008 18:36

Politiker mit vielen Ideen für Klagenfurter City

Immer mehr leerstehende Geschäftslokale, Wohnhäuser, die dem Verfall preisgegeben sind: Die Klagenfurter Innenstadt droht, wie berichtet, auszusterben. Die "Kärntner Krone" befragte Stadtpolitiker nach ihren Rezepten, wie man das verhindern könnte. Einhelliger Tenor: "Die City muss an Attraktivität gewinnen!"

"Ein großer Fehler wurde schon beim Bau der City-Arkaden gemacht. Man hat den Betreiber nicht in die Pflicht genommen, für Übergänge und Verbindungen zu anderen Straßen zu sorgen", so Stadt-Vize Maria-Luise Mathiaschitz.

Schöne Plätze attraktiver machen
Die SP-Chefin weiter: "Ein starker Mann im Stadtmarketing hat sich nur diesem Problem anzunehmen. Wir haben schöne Plätze, die aber attraktiver gemacht werden müssten. Mit der Besucherfrequenz kämen auch die Kunden."

Überdachter Ausbau der Nord-Süd-Achse
Für einen barrierefreien und sogar überdachten Ausbau der Nord-Süd-Achse, also von den City Arkaden bis zum Messegelände, tritt Andrea Wulz von den Grünen ein: "Die Kaufleute sind auch bereit, gemeinsame Aktionen zu starten. Das hat ein runder Tisch aller Beteiligten gezeigt."

Weniger Mieten, mehr Parkplätze
Konkrete Vorstellungen legt Klagenfurts BZÖ-Chef Christian Scheider auf den Tisch: "Die hohen Mieten erdrücken viele investierende Jungunternehmer schon beim Start. Die beiden ersten Jahre müssen gefördert werden." Und bei Veranstaltungen sollten Kaufleute generell eingebunden werden. Zudem, so Scheider, sei auch das Parken schlecht gelöst: "Zwei Stunden Gratisparken wäre ein Anreiz für Kunden."

Bürgermeister verteidigt sich
Die Politik allein als Schuldigen will Stadtchef Harald Scheucher nicht gelten lassen: "Wir geben pro Jahr zwei Millionen Euro für Investitionsförderungen, Mietunterstützung und die Weihnachtsbeleuchtung aus. Auch das Gratisparken von 17 bis 18 Uhr ist da dabei."

Von Wilfried Krierer/Kärntner Krone

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