Sa, 25. November 2017

Warnung

24.09.2008 08:20

Ölpreissteigerung kann 74.450 Jobs vernichten

Das Wirtschaftswachstum von derzeit drei Prozent stürzt auf Null ab, österreichweit gehen 74.500 und landesweit 12.808 Jobs verloren, das Bruttoregionalprodukt Oberösterreichs sinkt um 2,23 Milliarden Euro: So sieht es aus, wenn 2009 der Ölpreis auf 200 Dollar pro Barrel ansteigt. Als Folge spekulativer Veranlagungen sei diese Preisentwicklung möglich, meint der Linzer Uni-Professor Friedrich Schneider und hat deshalb dieses worst case-Szenario berechnet.

Eine alternative Berechnung geht von der Fortsetzung des bisherigen Ölpreisanstiegs aus. Schneiders Computermodell wirft dabei bereits für heuer einen Verlust beim Bruttoregionalprodukt von 663 Millionen Euro aus, der sich 2009 auf 888 Millionen steigern würde. 4.039 Arbeitsplätze würden verloren gehen. Das Wachstum wäre schon im milderen Szenario halbiert.

Energiewende soll Unabhängigkeit bringen
Landesrat Rudi Anschober sieht darin seine Energiewende-Politik bestätigt, die mehr Unabhängigkeit bringen soll: "Das ist die einzige Chance. Gegen den Ölpreis haben wir keine."

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