Di, 20. Februar 2018

Eltern zeigen auf

23.09.2008 15:49

Kinderspielplätze müssen kontrolliert werden!

Besorgte Klagenfurter Eltern schlagen Alarm: Immer häufiger werden Parkanlagen mit Kinderspielplätzen für Saufgelage, Partys oder sogar Drogenexzesse missbraucht. Die Folge: Kleinkinder stöbern Glasscherben und sogar Suchtgiftspritzen auf. Jetzt will die Stadt endlich durchgreifen.

In den Parkanlagen entlang der Glan bei der Ufergasse und der Elisabethpromenade - wo sich auch ein Kinderspielplatz befindet - fast täglich wird das gleiche Bild geboten: Jugendliche feiern unter den Fußgängerübergängen Partys, auf den Parkbänken sitzen Erwachsene, die sich gleich neben Rutsche und Schaukel ihre Bierchen genehmigen. Was als "Relikte" übrig bleibt, ist für die dort spielenden und natürlich neugierigen Kinder sehr gefährlich: Scherben zerschlagener Bierflaschen, Bierdosen. Ja, sogar eine blutige Suchtgiftspritze wurde bereits gefunden.

"Man darf seine Kinder ja keine Sekunde mehr aus den Augen lassen und muss stets nachschauen, wenn sie sich bücken. Denn hier liegt allerhand herum, was auf einen Spielplatz sicher nicht gehört", empört sich eine Mutter. Obwohl das Stadtgartenamt regelmäßig Aufräumarbeiten in den Parks durchführt, sind die Anlagen vor derlei Missbräuchen nicht gefeit. "Ich werde mich dieses Problems sofort annehmen", verspricht Stadt-Vize Maria-Luise Mathiaschitz, die eine Gesetzesänderung fordert. Denn dann könnten - was derzeit nur der Polizei vorbehalten ist - auch Wachorgane losgeschickt werden, die die Parks täglich kontrollieren - und eingreifen.

von Wilfried Krierer, Kärntner Krone und www.kaerntnerkrone.at

Symbolbild

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