Sa, 17. Februar 2018

Vögel zu schwach

22.09.2008 17:27

Tierschützer: Schwalben per Flugzeug nach Süden

Ungarische Tierschützer wollen mehr als 1.000 Schwalben per Flugzeug in den Süden bringen, weil die Vögel wegen des ungewöhnlich frühen Kälteeinbruchs ihren allherbstlichen Afrikaflug nicht aus eigener Kraft schaffen. Viele Schwalben seien sehr geschwächt, weil sie wegen Kälte und Dauerregen ihr gewohntes, aus Insekten bestehendes Futter kaum noch gefunden hätten.

Der Schwalbentransport per Flugzeug solle nach Tunesien oder in die Türkei gehen, erklärte die Stiftung Vogelkrankenhaus Hortobagy (Hortobagyi Madárkorház) laut Internetzeitung "index.hu". In Ungarn herrschen seit Tagen Temperaturen von weniger als 20 Grad Celsius.

Man hoffe, dass die Schwalben von dort aus ihr traditionelles Ziel Äthiopien aus eigener Kraft erreichen. Das Vogelkrankenhaus im nordungarischen Hortobagy pflegt derzeit 150 geschwächte Schwalben. Tausende andere Schwalben würden derzeit verzweifelt Wärme auf dem Asphalt der Straßen oder in Gebäuden suchen, hieß es. Die Tierschützer raten der Bevölkerung, die hilflosen Schwalben mit Mehlwürmern, Katzenfutter oder mit einer Mischung aus gekochten Eiern und Topfen zu füttern. In Ungarn sei der Schwalbenbestand in den vergangenen Jahren bedeutend zurückgegangen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden