Fr, 15. Dezember 2017

Fußball-Thriller

19.09.2008 13:28

LASK will gegen Mattersburg miese Serie beenden

Für den LASK ist das Heimspiel gegen den SV Mattersburg am Samstag (18.00 Uhr/live in Premiere Austria) richtungsweisend. Nach zwei Niederlagen in Folge stehen die Athletiker in der Partie der neunten Fußball-Bundesliga-Runde schon unter leichtem Druck. Bei einer neuerlichen Schlappe droht der Anschluss an die Spitze endgültig verloren zu gehen.

0:2 gegen Sturm, 2:5 gegen Rapid, danach das bittere, peinliche Cup-Aus in Wels - der LASK will gegen Mattersburg aus dem Tief tauchen und hat sich dafür gewissermaßen den "richtigen" Gegner ausgesucht. Die auf Platz acht rangierenden Burgenländer kassierten in der laufenden Saison in vier Auswärtsspielen vier Niederlagen und warten mit dem Torverhältnis von 1:13 auf. Mattersburg-Coach Franz Lederer versprüht dennoch Optimismus.

"Wir haben sicher kein Auswärtstrauma", winkte Lederer ab. "Das geht auch anderen Teams so." Nicht zuletzt der 4:0-Cupsieg über den Wiener Sportklub soll für Selbstvertrauen sorgen. "Das war eine glasklare Angelegenheit, wir haben guten Fußball gespielt", sagte Lederer, der sich auch dadurch einen Schub erwartet. Nicht alle Partien in der Fremde seien zudem schwachen Leistungen geschuldet. "Bei der Austria haben die Wiener mit Hängen und Würgen zwei Treffer erzielt. Das war keine Niederlage a la Salzburg (0:6 in der 1. Runde, Anm.). Wir waren ein ebenbürtiger Gegner."

Auf der Linzer Gugl ist indes Demut angesagt. "Wir können alles wiedergutmachen", meinte LASK-Trainer Andrej Panadic, der nach den kommenden vier Partien (zweimal Mattersburg, Kapfenberg, Altach) wohl klüger sein wird. Doch dem Kroaten ist klar: "Die Lage ist nicht gut." Auch Defensiv-Routinier Michael Baur weiß um die leichte Schieflage. "Jeder muss sich selbst hinterfragen, warum er nicht die Leistung bringt, zu der er imstande ist."

Für Clubpräsident Peter-Michael Reichel ist die Situation jedenfalls "noch kein Problem". Der Boss macht seine Zufriedenheit weniger von Punkten abhängig, sondern will "eine Entwicklung in der Mannschaft" sehen. Panadic ist jedenfalls sicher: "Wir haben noch nicht unser ganzes Potenzial abgerufen. Aber wir müssen nicht nur kämpfen, sondern auch spielerisch überzeugen."

Sein Meisterschaftsdebüt für Schwarz-Weiß wird Neuzugang Thomas Prager geben, der bereits im Cup zum Einsatz kam und dort einen guten Eindruck hinterließ. Während der 13-fache ÖFB-Teamspieler also vor dem ersten Bundesliga-Spiel seiner Karriere steht, droht Klaus Salmutter die Bank.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden