Sa, 18. November 2017

Ausstellung eröffnet

08.10.2008 11:02

Steidl setzt am liebsten seine Ehefrau in Szene

Dorian Steidl hat viele Gesichter. Er ist Moderator, Journalist, Entertainer, amtierender „Dancing Star“, baldiger Zweifach-Papa – und nun auch noch Fotograf. Seit Dienstag sind seine Werke zu sehen, krone.at zeigt dir ein paar der Bilder, die bei der Vernissage auf geteilte Reaktionen stießen. Eine kleine Aufregung gab es auch um "Nacktbilder" von Steidls Ehefrau, seinem Lieblingsmotiv, die "aus Versehen" an die Öffentlichkeit gelangt seien, wie der Künstler sagt.

Seit Jahren schon hält der aktuelle "Dancing Star" Erlebtes mit der Kamera fest. Nun können Fans und Interessierte die "Snapshots seines Lebens" in der Wiener Galerie Haas aus nächster Nähe bewundern. "Dorian Steidl - Fotografien" heißt die Werkschau, die am Dienstagabend eröffnet wurde.

"Es gibt keine Nacktfotos von meiner Frau"
Die ausgestellten Fotos lassen tief in Steidls Leben blicken. "Privates wie Berufliches, Ernsthaftes wie Amüsantes" ist dabei zu finden. Sein Lieblingsmotiv ist übrigens seine Ehefrau, Heike, ein Ex-Model. Ihr gilt offenbar seine ganze Passion – wie du dich in der Infobox überzeugen kannst! Der Künstler selbst gibt sich bescheiden: "Ich bin kein Künstler und kein Fotograf. Ich bin nur jemand, der auf den Auslöser drückt."

Wer nach der Veröffentlichung von offenherzigen Fotos von Heike Steidl darauf gespitzt hat, in der Ausstellung mehr von der Ehefrau des "Dancing Stars 2008" zu sehen, wurde enttäuscht. "Es gibt keine Nacktfotos von meiner Frau", wies Steidl entsprechende Anfragen schroff zurück. Und überhaupt seien die Aufnahmen "aus Versehen" an die Öffentlichkeit gelangt.

Geteilte Reaktionen auf die Bilder
Bei den Besuchern stießen die Fotos auf geteilte Reaktionen. Während Ex-Tanzpartnerin Nicole Kuntner voll des Lobes war ("Ich bin so gut getroffen"), war der Ehemann von Jeannine Schiller, Friedrich, von dem Bild seiner Frau schlichtweg entsetzt: "Furchtbar. So etwas kann man doch nicht ausstellen. Will er das verkaufen? Naja, vielleicht bekommt er drei Euro für den Rahmen." Er kündigte an, in die Galerie zu stapfen und die Aufnahme gegen ein besseres Foto auszutauschen.

Der Manager Herbert Fechter, der auch die Laudatio auf Steidl hielt, versuchte, gerade in der Schlichtheit der ausgestellten Bilder - zum Teil einfache Schnappschüsse aus gemeinsamen Urlauben des Ehepaares - das Großartige zu erkennen: "Sie sind nicht gekünstelt oder überkandidelt."

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