Sa, 21. Oktober 2017

Bären-CSI

18.09.2008 16:24

Moritz wird jetzt einer DNA-Analyse unterzogen

Nach dem Vorwurf steirischer Schafbauern, Braunbär Moritz hätte am Dachstein-Plateau im Grenzgebiet zu Oberösterreich 14 Schafe gerissen, wird nun eine dort gefundene Tierlosung einem DNA-Test unterzogen. Unter den aufgefundenen Schafknochen ist jedenfalls nur einer verdächtig.

"Nur ein Knochen war gebrochen, was auf stärkere Gewalt hinweist. Aber wir können ihn deswegen nicht gleich mit Gold bedampfen, um eventuelle Kratz- oder Bissspuren zu finden. Analysen sind nicht billig", stellt Bärenanwalt Walter Wagner klar. Außerdem hätte Moritz die Kadaver auch nach deren Tod anfressen können. Die Anschuldigungen seinen also sowieso unseriös.

Dennoch wird eine Losung vom Tatort in CSI-Manier mehrere Male in Wien auf DNA-Spuren untersucht. Was auch nicht ganz billig ist: Schon ein Durchlauf, bei dem 60 Proben untersucht werden, kostet 250 Euro. "Wenn nach etwa fünf keine Braunbär-DNA gefunden wird, kann man ihn glaub ich freisprechen", so Wagner.

Viel wichtiger sei ihm das Koordinierungsgespräch am 15. Oktober in der Steiermark - da geht es um die spannende Frage, ob unser Meister Petz nun endlich etwa acht Bräute aus Slowenien zur Seite gestellt bekommt. Wenn Niederösterreich und die Steirer zustimmen, gehts 2009 los.

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