Sa, 26. Mai 2018

Natur oder Plastik?

16.09.2008 18:32

Uneinigkeit in der Stadion-Rasen-Frage

Bis Juni kommenden Jahres muss entschieden werden, ob man den Rasen in der Hypo Group Arena gegen künstliches Grün tauschen will. Die Politiker im Klagenfurter Rathaus sind sich darüber jedenfalls noch nicht einig. Denn beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Deshalb will man jetzt Experten befragen.

Unter ihnen soll auch der Rasenspezialist Anton Widmann sein, welcher für seinen FC Welzenegg einen Kunstrasen gebaut hat: "Wenn die Stadt so viel Geld hat, kann man über einen Naturrasen nachdenken."

Expertenmeinung
Das sieht Stadtrat Christian Scheider ähnlich: "Deshalb fordere ich, vier Trainingsplätze beim Stadion. Dann könnten wir den Naturrasen belassen, welcher dann eben nur für die Spiele verwendet wird." Bürgermeister Harald Scheucher gibt sich vorerst noch zurückhaltend: "Warten wir doch einmal ab, was die Experten sagen."

Auch im Winter Spiele
Ein Kunstrasen bringt die Möglichkeit mit sich, auch bei tiefen Temperaturen und Schnee zu spielen. Da in der Bundesliga auch im Dezember und im Februar Spiele stattfinden, hätte man keine Probleme mehr wie im Vorjahr, als Spiele verschoben werden mussten. Widmann: "Das wäre ein weiterer Vorteil, denn man kann den Schnee abschieben und sofort loslegen." Gerüchte, dass auf einem Kunstrasenplatz die Verletzungsgefahr größer ist, seien frei erfunden. Die heutigen Kunstrasenplätze seien echten Plätzen schon fast ebenbürtig.

Schinkels hin- und hergerissen
Austria Kärnten-Trainer Frankie Schinkels ist hin- und hergerissen: "Als Trainer hätte ich gerne einen echten Rasen. Jedoch muss man vernünftigerweise sagen, dass ein Kunstrasen wegen der Trainingsmöglichkeiten besser wäre."

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