Fr, 24. November 2017

Tennis-Großereignis

15.09.2008 13:15

Ana Ivanovic führt Feld beim Generali Ladies an

Das Generali Ladies in Linz wartet auch bei der 18. Auflage vom 18. bis 26. Oktober mit einer ausgezeichneten Besetzung auf: Nicht weniger als neun der Top 20 im aktuellen WTA-Ranking werden bei dem 600.000-Dollar-Turnier in der Intersport-Arena am Start sein. Allen voran freilich Tennis-Pin-up-Girl Ana Ivanovic, derzeit Nummer drei der Welt, deren bisher bestes Abschneiden in Linz das Halbfinale 2005 gewesen ist.

Während gerade die überraschende Nennung von Maria Scharapowa gefeiert wurde, gab es bereits Meldungen aus Russland, dass die derzeit nach einer Schulterverletzung rekonvaleszente Weltranglisten-Sechste in dieser Saison nun doch nicht mehr spielen wird. Unabhängig davon schätzte Veranstalter Peter-Michael Reichel die Chance auf ein Antreten der Russin ohnehin auf unter 50 Prozent ein.

Ana Ivanovic erfreut Linz
Umso mehr freut man sich auf Ivanovic, die zum dritten Mal in die oberösterreichische Metropole kommt. "Wir freuen uns, dass es gelungen ist, Ana für das Generali Ladies zu verpflichten. Mit ihr kommt ein Superstar der WTA-Tour nach Linz", meinte Turnierdirektorin Sandra Reichel. Ivanovic hat auch gute Erinnerungen an die Veranstalter, die ihr 2004 beim damaligen Wien-Turnier mit einer Wild-Card zur Premiere auf der WTA-Tour verholfen hatten.

Weitere Top-Ladys
Aus den Top Ten am Start ist auch die Polin Agnieszka Radwanska. Durchaus möglich, dass Bali-Siegerin Patty Schnyder (aktuelle Nummer elf), die in Linz Stammgast ist, bis zum Turnierbeginn ebenfalls in diesen Kreis zurückkehrt. Die ihr im Finale unterlegene Tamira Paszek, die dank dem Finale um 22 Plätze auf Position 63 geklettert ist, muss noch auf eine Wild-Card hoffen, die Turnierleitung will diesbezüglich noch zuwarten.

Fixstarterin Bammer
Sybille Bammer ist hingegen sicher dabei. Obwohl auf Platz 24 vorgerückt, wird sie in Linz dennoch nicht unter den Top acht gesetzten Spielerinnen sein. Dennoch möchte Bammer freilich ihr bisher bestes Abschneiden (Viertelfinale 2005) gerne übertreffen, auch wenn sie das - wie immer - nicht so sagen wollte.

"Ich werde alles unternehmen, um vor meinen Fans mein bestes Tennis zu zeigen. Das Turnier ist sehr stark besetzt", weiß Bammer, die sich nach ihrem US-Open-Viertelfinale zuletzt von den Strapazen erholt hat und zwischendurch einen Formaufbau macht und in Stuttgart wieder auf die Tour einsteigt. Besonders angetan war Bammer über ein besonderes Training am Montagnachmittag: "Ich werde mit Stefan Koubek trainieren, darauf freue ich mich schon sehr."

Drei Wild-Cards übrig
Für Linz genannt haben unter anderem auch Marion Bartoli (FRA), Viktoria Asarenka (BLR), US-Open-Viertelfinalistin Flavia Pennetta (ITA), Alize Cornet (FRA) und Agnes Szavay aus Ungarn. Durchaus möglich, dass es noch den einen oder anderen prominenten Zuwachs gibt, man hat ja noch drei Wild-Cards übrig. Eine davon wird aber voraussichtlich schon an Paszek gehen, die für Linz schon genannt hat.

Änderungen ab 2009
Für 2009 wird sich in Linz einiges ändern: Besonders augenscheinlich ist die Vorverlegung um eine Woche (ab 12. Oktober) sowie die vorerst auf nur 220.000 US-Dollar festgelegte Dotation nach der "Kalender-Revolution" von Seiten der WTA. Als Teil der "International Series" kann man das Mindest-Preisgeld nach oben hin aber auch aufstocken. Gibt es allerdings mehr als einen Top-Ten-Spieler, so muss es erhöht werden.

"Mit zwei Top-Ten-Spielern müssen wir auf 500.000, mit drei auf 750.000 Dollar gehen", verrät Peter-Michael Reichel. Verhandlungen mit der Generali-Gruppe wird es in den kommenden Wochen geben. Freilich muss festgelegt werden, wie man mit der neuen Situation in den nächsten Jahren umgeht.

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