Sa, 21. Oktober 2017

Falscher Alarm

12.09.2008 17:32

Phantom-Killerin bleibt unerkannt

Es war leider kein Treffer, sondern nur eine falsche Fährte: Die europaweite Fahndung nach jener Phantom-Killerin, die in Deutschland, Frankreich und auch in Oberösterreich DNS-Spuren hinterließ, beginnt erneut von vorne.

Die Phantom-Killerin soll bei Einbrüchen in Ansfelden, Bad Ischl, Gallneukirchen, Gampern, Garsten, Linz, Loibichl, Mauthausen, Ried/I. und Schlierbach ebenso beteiligt gewesen sein wie bei sechs Morden in Deutschland - darunter am Polizistenmord in Heilbronn vor einem Jahr und einem brutalen Raubüberfall in Frankreich. Zumindest wurde an all den Verbrechensplätzen immer dieselbe weibliche DNS sichergestellt.

Die 48-jährige Noella H., die Lebensgefährtin eines Obdachlosen war, ist ins Visier der Ermittler geraten. Ihr Begleiter soll in einem Vorort von Lyon in Frankreich einen Elfjährigen mit 44 Messerstichen auf offener Straße ermordet haben. Kriminal-Profiler schlugen daraufhin Alarm, vermuteten, dass die Frau die gesuchte Killerin sein könnte. Sie suchten stets nach einer Obdachlosen, die in Begleitung eines Mannes durch Europa trampt.

Doch der DNS-Vergleich entlastete die Verdächtige. Die Werte stimmten nicht überein.

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