So, 19. November 2017

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12.09.2008 16:14

Arigona geht wieder in die Schule

Das von der Abschiebung bedrohte Flüchtlingsmädchen Arigona Z. geht seit Montag wieder in die Schule. Die 16-Jährige besucht eine Höhere Bundeslehranstalt für Wirtschaftliche Berufe, nähere Angaben wollte ihr Betreuer von der Volkshilfe Oberösterreich, Christian Schörkhuber nicht machen. Arigona sei von ihren Mitschülern und der Lehrerin äußerst positiv aufgenommen worden. "Es gefällt ihr irrsinnig gut", berichtete Schörkhuber.

Ursprünglich wollte Arigona eine Lehre als Friseurin beginnen, was aber ohne legalen Aufenthaltsstatus nicht möglich ist. Mit Entertainer Alfons Haider hat sich ein prominenter Unterstützer für das Mädchen gefunden. Er leiste jeden Monat einen finanziellen Beitrag, mit dem Schulsachen, unter anderem ein Computer, gekauft werden, so Schörkhuber.

Mutter in Sorge um Kinder
Arigonas Mutter Nurie Z. befindet sich nach wie vor in Psychotherapie. Die 46-Jährige sei im vergangenen Jahr "extrem gealtert", erklärte der Volkshilfe-Mitarbeiter. "Das einzige, was sie aufrechterhält, ist die Hoffnung, dass sie ihre beiden kleinen Kinder bald wieder in die Arme schließen kann."

Schülervisa für Geschiwster beantragt
Schörkhuber bestätigte, dass bereits am Freitag eine Entscheidung über die beantragten Schülervisa für Albin und Albona fallen könnte. Der Anwalt der Familie, Helmut Blum, habe einen Termin bei der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, bei dem er über den Stand der Dinge informiert werden soll.

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