Do, 22. Februar 2018

Sohn ist behindert

12.09.2008 07:45

Empörung nach Abtreibungs-Sager über Palin

Die Demokratische Partei im US-Staat South Carolina hat mit einem Kommentar über die republikanische Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin - im Bild mit dem mit Down-Syndrom geborenen Sohn Trig im Arm - für Empörung gesorgt. Die Parteichefin in South Carolina, Carol Fowler, sagte am Mittwoch (Ortszeit) in einem Interview, Palins "größte Qualifikation scheint zu sein, dass sie keine Abtreibung hatte". Fowler entschuldigte sich wenig später.

"Ich bewundere und respektiere die schwierige Wahl, die Frauen jeden Tag treffen, und ich entschuldige mich bei allen, die meinen Kommentar als Beleidigung empfunden haben", erklärte sie.

Sie habe lediglich sagen wollen, dass manche Wähler in South Carolina ihre Wahlentscheidung aufgrund eines einzigen Themas träfen, sei es der Umweltschutz, die Wirtschaftslage oder Abtreibung. Die republikanische Senatorin Lindsey Graham erklärte, die Bemerkung sei ein Versuch, Palins Arbeit und Leben zu diskreditieren.

Ein Sprecher des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Barack Obama sagte, Fowler spreche nicht für sein Wahlkampfteam. Allerdings entsprächen die Äußerungen der Parteichefin in South Carolina nicht der Ansicht Obamas.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden