Mo, 26. Februar 2018

Urknall-Trauma

10.09.2008 18:29

Inderin begeht aus Angst vor Urknall Selbstmord

Traumatisiert durch Berichte über einen drohenden Weltuntergang infolge des Cern-Experiments hat eine junge Inderin nach Angaben ihrer Familie Selbstmord begangen. Die 16-jährige Chayya habe Schädlingsbekämpfungsmittel geschluckt und sei in einem Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Die Familie habe vergeblich versucht, die Jugendliche zu beruhigen, sagte ihr Vater nach Berichten des indischen Fernsehens. Chayya sei durch Fernsehberichte verwirrt worden, dass der am Mittwoch in der Schweiz gestartete größte wissenschaftliche Versuch in der Geschichte der Menschheit deren Ende herbeiführen könnte.

Entstehung des Weltalls simuliert
Mit dem Experiment in einem 27 Kilometer langen Röhrenring wollen die Forscher die Bedingungen kurz nach der Entstehung des Weltalls simulieren und Elementarteilchen erzeugen, deren Existenz sich bislang nur theoretisch berechnen ließ (siehe Infobox!).

Das Vorhaben hat die Fantasie von Weltuntergangs-Theoretikern beflügelt. Sie befürchten, bei dem Experiment könnten Anti-Materie oder Schwarze Löcher erzeugt werden, die die ganze Erde verschlingen würden. Die Betreiber der Anlage wandten sich zum Start noch einmal mit Nachdruck gegen solche Ängste.

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