Di, 17. Oktober 2017

Rauhe Wortwahl

10.09.2008 12:29

Bushido schockt mit seiner „Schlampen-Biografie“

Dass Anis Ferchichi - besser bekannt als Bushido - die eine oder andere Aggression in sich hat, ist ja an und für sich nicht neu. Das kennt man aus seinen Texten, denen oft nachgesagt wird, nationalistisch, rassistisch und schwulenfeindlich "angehaucht" zu sein. Auch Vorwürfe von Frauenfeindlichkeit gehören zum Standardrepertoire seiner Kritiker, die sich durch die am Dienstag erschienene Biografie "Bushido" nun bestätigt fühlen werden.

Der 30-jährige Rapper deutsch-tunesischer Abstammung schreibt in seinem Werk etwa, mit bereits 400 Prostituierten Sex gehabt zu haben und von "MySpace-Schlampen", die sich online direkt an ihn heranschmeißen würden.

Lieblingswort: "Schlampe"
"Schlampe" ist sowieso einer von Bushidos Lieblingsbegriffen, bedenkt er doch die ständigen Begleiterinnen seiner Auftritte mit dem wenig kleidenden Wort "Tour-Schlampen". Darunter versteht der Rapper "diese aufgetakelten, arbeitslosen Weiber, die Hartz IV bekommen" und mit denen man alles machen könne.

Dass er Frauen gegenüber nicht gerade wie ein stilvollendeter Gentleman auftreten kann, schreibt er - Überraschung! - ebenfalls einer Frau zu. Eine gewisse Selina habe aus ihm "einen S.S.G. - einen skrupellosen Sex-Gangster - gemacht".

Mutter gab ihm Geld für Drogenkauf
Erst vor Kurzem hat Bushido auch seine Mutter für seinen Werdegang verantwortlich gemacht: So habe er als Teenager von seiner Mutter das Startkapital zum Drogendealen bekommen. "Ich ging zu meiner Mutter und sagte: 'Du, ich brauche Geld. Ich will Drogen verkaufen.' Meine Mutter lieh mir 450 Mark. (...) Ich verkaufte Koks, Marihuana und Pillen", so der Deutsch-Tunesier.

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