Mo, 21. Mai 2018

Rekord-Hoch

08.09.2008 11:15

So viele Zivildiener wie nie zuvor

Es ist ein überaus bemerkenswerter Trend, der sich in der Steiermark abzeichnet: Gab es in den vergangenen Jahren noch eine gehörige Flaute bei den Zivildienern, so ist der Wehr-Ersatzdienst aktuell beliebt wie nie! Der Oktober-Zuweisungstermin ist restlos "ausgebucht"...

Bei den mehr als 160 steirischen Zivildiensteinrichtungen reibt man sich die Hände: Noch nie haben sich so viele junge Steirer für den Wehr-Ersatzdienst entschieden!

Rekord-Hoch
Auch Edith Weiss vom Roten Kreuz freut sich: "Wir brauchen endlich nicht mehr über Sanitäter-Knappheit zu klagen!" Mit 520 "Zivis", die hauptsächlich im Rettungs- und Krankentransportdienst eingesetzt werden, hat man heuer ein Rekord-Hoch erreicht; 2007 waren es um hundert weniger, 2006 bewarben sich gar nur 366 junge Männer um eine Stelle beim Roten Kreuz.

Der Grund für den riesigen Ansturm liegt nicht nur in der gestiegenen Entlohnung (das Monatssalär beträgt ab Oktober 636,30 Euro), sondern auch in der Flexibilität der Verantwortlichen. Weiss: "Jeder, der mich anruft, bekommt seinen gewünschten Zuweisungstermin!"

Daten und Fakten

  • Der Zivildienst dauert nur noch neun Monate. Das macht etwa dem Roten Kreuz im Sommer Probleme, zusätzliche Helfer müssen eingestellt werden.
  • Die Entlohnung wird ab Oktober jener des Bundesheeres angeglichen (636,30 Euro/Monat).
  • Die tägliche Dienstzeit hat 8 bis 10 Stunden zu betragen.
  • Sofern eine Einrichtung über fünf "Zivis" verfügt, muss eine Vertrauensperson gewählt werden.
  • Bei Problemen hat jeder Zivildiener das Recht, sich an die Schlichtungsstelle beim Amt der Landesregierung zu wenden.
  • Das Recht, eine Zivildiensterklärung abzugeben, besteht innerhalb von sechs Monaten ab der Tauglichkeitsfeststellung.
  • Jeder hat die Möglichkeit, seinen Zivildienst freiwillig um drei Monate zu verlängern.

von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"

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