Fr, 23. Februar 2018

Gegen "Jammern"

04.09.2008 15:46

Microsoft Österreich gründet Innovationszentrum

Nach mehr als 30 anderen Ländern bekommt ab Oktober auch Österreich ein "Microsoft Innovation Center" (MIC). Am Standort Wienerberg soll eine Plattform entstehen, die einerseits den Microsoft-Partnern die Möglichkeit biete, ihre Produkte und Dienstleistungen "angreifbarer" zu machen und andererseits die Zusammenarbeit von Unternehmen, akademischen Einrichtungen und öffentlicher Verwaltung bei Innovationen erleichtere.

"Es gibt in Österreich eine Jammerkultur und eine gewisse Technikfeindlichkeit. Durch das MIC wollen wir einen positiven Bezug zu Technologie herstellen", erklärte Harald Leitenmüller, Innovationssprecher von Microsoft Österreich. Gehemmt sei das Wachstumspotenzial der Branche derzeit vor allem durch den Fachkräftemangel.

Deshalb sollen im Rahmen des Arbeitsprogramms "Karriere-Campus" ab November rund 1.000 zusätzliche Fachkräfte im MIC - "industrienahe" - ausgebildet und zertifiziert werden. Weitere mittel- bis langfristig angelegte Programme seien ein "Innovation Award" sowie ein "Startup-Program". Als Schwerpunktthemen des Innovationszentrums wurden Unified Communication sowie Interoperabilität und offene Standards gewählt.

Lücke bei Information, Motivation und Fachkräften
Die Industrie müsse dem Trend, sich weniger im technischen Bereich zu engagieren, entgegenwirken, ergänzte Rudolf Kemler, Generaldirektor von Hewlett-Packard Österreich und exklusiver Hardware-Sponsor des MIC. Bei Information, Motivation und Fachkräften gebe es eine Lücke, "die wir schließen müssen", so Kemler. Als weiterer Partner des MIC fungiert das US-amerikanische Unternehmen Polycom, das Audio- und Videolösungen beisteuert.

Noch kein neuer Chef für Microsoft Österreich
Einen neuen Chef hat Microsoft Österreich - nach dem Abgang von Herbert Schweiger Ende Jänner - bisher nicht gefunden. "Wir sind noch auf der Suche", sagte Unternehmenssprecher Thomas Lutz, der mit einer Entscheidung bis Spätherbst rechnet. Interimistisch leitet Peter Waser, Chef von Microsoft Schweiz, die heimische Niederlassung des US-Softwarekonzerns.

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