Fr, 24. November 2017

Einwanderung

04.09.2008 11:08

Menschen in 40 Grad heißem Lkw geschmuggelt

Fast verdurstet und verhungert sind zwei 18-jährige Iraki, die sechs Tage in einem verplombten Lkw von Istanbul durch halb Europa geschleppt wurden. Sie hatten nur fünf Liter Wasser und einige Gurken dabei. Das illegal eingereiste Duo wollte nach Schweden, verriet sich aber aus Todesangst in Windischgarsten selbst.

Als der türkische Fahrer zu Schlafen stoppte, hörte er Schreie im Auflieger. Alarmierte Polizisten brachen die Plombe auf und fanden zwei ausgmergelte 18-jährige Männer. Die Iraki erzählten, einem Schlepper in der Türkei jeweils etwa 6500 Dollar bezahlt zu haben. Er zeigte ihnen den Lkw und sie versteckten sich zwischen den geladenen Büromöbeln, die für Deutschland gedacht waren. Als Proviant bekamen sie fünf Flaschen Wasser und Gurken. Knapp 1700 Kilometer war der Sattelzug schon unterwegs, hatte am Wochenende in Serbien stoppten müssen - auf der Ladefläche stieg die Temperatur jenseits der 40 Grad Celsius.

Nach sechs Tagen hielten es die Männer nicht mehr aus, schlugen verzweifelt Alarm und verrieten sich. Jetzt haben sie in Österreich um Asyl angesucht.

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