Do, 24. Mai 2018

Wohlfühlen im Bad

05.09.2008 14:32

Endlich ein schönes Bad!

Traum-Badezimmer in edlem Designlook und im Glanz teuerster Materialien haben eigentlich nur einen Nachteil: Dass es in der Regel eben nur beim Träumen bleibt. Nicht nur der Preis, sondern auch der Platz ist dafür verantwortlich. Doch die gute Nachricht ist, dass man mit einigen Tipps und Tricks auch aus den „alten“ Badezimmern noch so einiges herausholen kann.

Die tollen Luxus-Badezimmer sehen wir meist in Filmen und Hochglanz-Magazinen, den zu engen, zu kleinen und veralteten "Nassraum" hingegen täglich. Denn der gehört zu unserer Wohnung. Nichts da mit „Wellness-Oase“, man ist ja schon glücklich, wenn man im morgendlichen Taumel seinen Weg durch liegen gebliebene Wäsche, Make-up-Requisiten, Rasierer und Co findet. Mit Sicherheit zählt dieses Badezimmer auch nicht zum „erweiterten Wohnbereich“, wie uns das die Wohn-Trend-Scouts so gerne sagen, sondern - vor allem bei Besuch - lautet die wichtigste Regel einfach: „Tür zu!“

Doch unabhängig von der Größe kann man mit einigen Tipps und Tricks so manches zur Verschönerung und zumindest „optischen“ Raumvergrößerung beitragen.

Der wichtigste Rat…
Grundregel Nummer 1 auf dem Weg zu einem schöneren Badezimmer kostet keinen Cent, ist aber dafür im Alltag manchmal mühsam: Ordnung halten. Denn ein aufgeräumtes Badezimmer, in dem nicht die verschiedensten Utensilien herumliegen, wirkt nicht nur sauberer, sondern vor allem auch einfach größer. Insbesondere unverstellte Böden vermitteln den Eindruck von Weite.

Wenn dieser gute Vorsatz aber beim besten Willen nicht in die Praxis umzusetzen ist (Ehepartner, Kinder, Zeitstress…), dann heißt es, die „Unordnung“ geschickt zu verbergen. Am besten einen geeigneten Stauraum, zum Beispiel einen Wandschrank, aufstellen.

Aber Vorsicht! Denn zu viel Mobiliar engt ein und lässt das ohnehin schon kleine Bad noch kleiner erscheinen. Daher muss die Inneneinrichtung auf ein Minimum reduziert und geschickt gewählt werden. So ist z.B. ein freistehendes Waschbecken einer Wascheinheit mit Unterschrank vorzuziehen. Lieber einen verspiegelten Oberschrank anbringen.

Spiel mit den Fliesen
Mit dem geschickten Einsatz von Fliesen kann man relativ einfach die gesamte Raumwirkung beeinflussen. Großformatige Fliesen in einem hellen Farbton verleihen einem kleinen Raum optisch mehr Größe und Weite. Fällt die Deckenhöhe niedrig aus, wirkt der Raum durch eine senkrechte Verlegung der Fliesen und der Verwendung von Bordüren höher.

Ist der Raum schmal geschnitten, entscheidet man sich am besten für längliche Grundfliesen und Bordüren, die in waagrechter Verlegung für eine optische Verbreiterung sorgen.

Farben und Materialien
Beim Badezimmer besonders wichtig ist es, auf die bewährten Grundregeln der Farbwahl zu achten. Gleich dem Naturprinzip: „Dunkle Erde – heller Himmel“ sollen die Decken und Wände stets in einem helleren Farbton gehalten sein als der Boden. Vorsicht bei bunten Farben. Viele gemütliche, warme Farbtöne lassen in der Praxis den Raum noch kleiner erscheinen. Und wer einmal frühmorgens im Spiegel des mit einem falschen Grünton gestrichenen Badezimmers über sich selbst kräftig erschrocken ist, wird künftig nur noch mit äußerster Vorsicht eine Farbe auswählen.

Besonders viel Charme verleiht Holz dem Badezimmer. Allerdings ist hier eine bestimmte Mindestgröße Grundvoraussetzung. Aber auch mit diversen Natursteinen (z.B. Schiefer, Granit, Marmor) lassen sich sehr schöne Akzente setzen. Jedoch ist dabei wegen der Rutschgefahr auf entsprechende Imprägnierung zu achten.

In letzter Zeit sehr trendig ist auch der Einsatz von Glasbausteinen als dekoratives und praktisches Gestaltungselement.

Klare Strukturen
Die Dusche nimmt vor allem in kleineren Badezimmern den meisten Platz ein. Ganz wichtig ist es daher, auf eine „richtige“ Duschabtrennung zu achten. Eine Tür aus Milchglas zum Beispiel nimmt die Sicht auf die Wand und trennt so ein Stück vom Raum ab. Duschvorhänge haben den Vorteil, dass sie ganz zurückgezogen werden können. Leider muss man aber manchmal schon etwas länger suchen, um hier auch eine wirklich schönes und nicht billig wirkendes Design zu finden.

Persönliche Akzente setzen
Auch für das Badezimmer gilt: Das Wichtigste sind dann doch die ganz persönlichen Akzente. Das kann z. B. ein einzelnes, ausgefallenes Stück sein. Warum eigentlich nicht einmal einen gläsernen und/oder bunten Waschtisch? Solche Stücke gibt es heute schon zu ziemlich günstigen Preisen.

Pflanzen beleben jeden Raum und machen ihn wohnlich und gemütlich. Auch das Badezimmer. Bei der Auswahl kommt es natürlich darauf an, ob es ein Fenster gibt oder nicht. Gibt es nicht so viel Licht, kann man sich auch mit Pflanzenlampen behelfen. Grundsätzlich sehr gut für das Badezimmer geeignet sind Orchideen, Farne und  Tillandsien (kleines Ananasgewächs), die man, da sie kaum Wurzeln haben, auch an einem Ast oder Korkstück an den Fensterrahmen binden kann. Mit der Zeit entsteht so ein natürlicher „grüner“ Vorhang aus Blättern.

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