Do, 14. Dezember 2017

"Story erfunden"

11.12.2008 15:27

Josh Hartnett gewinnt Rechtsstreit um "Hotel-Sex"

Josh Hartnett hat einen Rechtsstreit mit einer britischen Boulevardzeitung um angebliche "erotische Spiele" gewonnen. Der "Daily Mirror" muss dem Schauspieler 20.000 Pfund (knapp 23.000 Euro) Entschädigung zahlen, wie Hartnetts Anwalt mitteilte. Die Zeitung hatte im September berichtet, der 30-Jährige habe in London eine "mysteriöse Dame" mit in sein Hotel genommen. Dort seien die beiden dann von der Überwachungskamera beim intimen Infight in der Bibliothek gefilmt worden.

"Blödsinn", sagte der 30-Jährige, der den "Daily Mirror" verklagte. "Die Behauptungen sind nicht nur absolut unwahr, sie sind ein wahres Lügengebilde. Sie sind verleumderisch und unbegründet", so Hartnetts Anwalt. Im Vorfeld hatte er angekündigt, zusätzlich zu einer finanziellen Entschädigung auch eine öffentliche Entschuldigung anzustreben.

Der britische „Mirror“ hatte behauptet, der 30-jährige Hollywoodstar, der in London Theater spielt, habe die mysteriöse Lady mit ins Hotel genommen. Statt sich im Bett zu vergnügen, hätte das Paar dann die Hotel-Bibliothek für seinen intimen Infight auserkoren, doch eine der Überwachungskameras hätte jede Sekunde davon festgehalten. Auch der Ton wäre übertragen worden. "Sprachlose Hotelangestellte sahen alle von Joshs nicht jugendfreien Bewegungen", hatte das Blatt weiter berichtet.

Vor Gericht gab der Verlag nun zu, dass die Geschichte "komplett falsch war". Die Entschädigungszahlung will Hartnett, der unter anderem aus "Black Hawk Down" und "40 Tage und 40 Nächte" bekannt ist, einer gemeinnützigen Organisation spenden.

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