So, 19. November 2017

Hinter Gittern

20.08.2008 10:27

Die Dealer der „Killer-Droge“ sind gefasst!

Die "Killer-Droge" hat in Feldkirchen ein Todesopfer gefordert. Drei weitere Drogensüchtige konnten nach dem Konsum vor dem Tod gerettet werden - die "Krone" berichtete. Jetzt klickten für das "Dealer-Duo" die Handschellen. Sie hatten die Feldkirchner Szene mit dem tödlichen Stoff versorgt. Der Kokain-Heroin-Mix stammt aus Klagenfurt.

Ein 24-jähriger Spengler aus Feldkirchen und ein 23-jähriger Bosnier sollen das Teufelszeug vor wenigen Tagen in der Tiebelstadt vertrieben haben.

"Den Stoff dürften sie von Schwarzafrikanern in Klagenfurt erhalten haben", so ein Polizist. Die beiden Amtsbekannten, die teils bereits wegen Drogendelikten hinter Gittern waren, wurden in die Justizanstalt eingeliefert.

Gefährliche Wechselwirkung
In der Szene gibt es für das Koks-Heroin-Gemisch mehrere Namen: "Snowball", "Speedball" "Cocktail": "Den Kick und die Gefahr lieferte die Wechselwirkung, denn während Kokain aufputscht, reißt Heroin einen nieder und das belastet den Körper immens." Besonders beliebt ist die "Killer-Droge" bei Dealern auch, weil das Heroin die Kunden bereits beim Erstkontakt abhängig macht.

Suche nach Hintermännern
Die Suchtgiftfahnder sind weiter an der Arbeit: nun geht es darum, die Hintermänner ausfindig zu machen.

Von Hannes Wallner und Fritz Kimeswenger/Kärntner Krone und www.kaerntnerkrone.at

Symbolfoto

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden