So, 17. Dezember 2017

Keine Ansteckung

12.08.2008 14:33

Impfungen gegen die Blauzungenkrankheit

Kärnten bereitet sich auf eine Impfaktion zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit vor - diese befällt Wiederkäuer wie Schafe, Rinder und Ziegen. Der Zeitpunkt für die geplante Impfaktion steht aber noch nicht fest. Laut Agrar-Landesrrat Josef Martinz hänge dies von den weiteren Ausbreitungstendenzen der Tierseuche ab.

Die Blauzungenkrankheit ist eine Infektionskrankheit von Wiederkäuern wie etwa Schafen, Rindern und Ziegen. Häufigstes Krankheitssymptom ist, wie der Name schon sagt, die blaue Zunge. Für den Menschen besteht keine Ansteckungsgefahr.

Keine Kosten für Landwirte
In Kärnten müssten im Ernstfall rund 200.000 Rinder sowie 40.000 Schafe und Ziegen immunisiert werden. Den Landwirten entstünden dadurch keine Kosten, betont Agrarreferent Josef Martinz. Geimpft werden müssen alle Rinder ab einem Alter von drei Monaten und zwar zweimal im Abstand von vier Wochen.

Einmalige Impfung für junge Schafe und Ziegen
Kälber ab einem Alter von vier Wochen können auf Wunsch des Tierhalters geimpft werden, alle Schafe und Ziegen ab einem Alter von vier Wochen erhalten eine einmalige Impfung.

Überwachungszonen im Ernstfall
Tritt ein Fall von Blauzungenkrankheit auf, wird um den Betrieb eine Überwachungszone im Umkreis von 150 Kilometern errichtet. In der Überwachungszone werden weitere Betriebe mit empfänglichen Tierarten erfasst und klinische sowie Blut-Untersuchungen durchgeführt.

Verzehr unbedenklich
Fleisch und Milch von gesunden Tieren aus den Zonen sind für den menschlichen Verzehr unbedenklich.

Symbolbild

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