Sa, 25. November 2017

Pensionen

06.08.2008 16:30

84.000 Oberösterreicherinnen leben in Armut

84.000 Oberösterreicherinnen haben monatlich weniger als 893 Euro zum Leben und fallen damit unter die Armutsgrenze. Dazu gehören auch Frauen, denen die Notstandshilfe gestrichen wird, weil der Partner 1000 Euro verdient. Dabei ist das kein Almosen, sondern eine Versicherungsleistung, für die eingezahlt wurde, prangern die SP-Frauen an.

Besonders prekär sei die Lage in Lebensgemeinschaften: In einer Ehe haben die Frauen einen rechtlichen Unterhaltsanspruch, bei Lebensgefährten fehlt dieser jedoch. Die Armutsspirale beginnt sich sehr schnell zu drehen: keine Gratis-Mitversicherung, dafür äußerst skurrile Belastungen. Ablinger erfuhr von einer Frau, die nur um Miete zu sparen, mit dem Freund zusammenzog und 700 Euro im 40 Stunden-Job in einem Solarium verdiente. Jetzt wird für die Errechnung des Kindergartentarifes das Einkommen des Wohn-Gefährten eingerechnet. Der muss also für ein Kind zahlen, dessen Vater er gar nicht ist, schüttelt Ablinger den Kopf über so viel Absurdes.

VON HEDWIG SAVOY

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