Mi, 22. November 2017

„Viel-Kern-Chip“

05.08.2008 10:40

Intel führt CPU und Grafikchips zusammen

Intel hat erstmals Details zu den Plänen für die Prozessor-Plattform "Larrabee" durchsickern lassen. Der "Viel-Kern-Chip" verspricht umfangreiche Grafikfunktionalität, ohne aber ein klassischer Grafikprozessor (GPU) zu sein. Denn Larrabee wird auf Rechenkerne in x86-Architektur setzen, wie sie seit 30 Jahren in CPUs genutzt werden. "Es handelt sich weder um eine CPU noch um eine GPU, sondern um etwas Neues", ist Intel-Sprecher Mike Cato überzeugt.

Die Idee hinter Larrabee ist Intel zufolge, die programmiertechnischen Möglichkeiten der x86-Architektur mit den Vorteilen eines Grafikprozessors zu kombinieren. Dazu nutzt der Chip mehrere x86-CPU-Kerne, ihre Zahl wird in US-Medien wie der "New York Times" mit bis zu vier Dutzend kolportiert.

"Es ist keine GPU, wie viele fälschlich angenommen haben, kann aber die meisten Grafikfunktionen ausführen", meint daher Jon Peddie, Präsident von Jon Peddie Research. Ob Larrabee tatsächlich der Grafik-Alleskönner sei, wie es Intel darstellt, bleibe aber noch abzuwarten, so Peddie. Erste Entwickler-Systeme, die Klärung bringen, könnte es ab November geben.

Der Intel-Chip, der Ende 2009 oder Anfang 2010 den Markt erreichen soll, wird Intel-Sprecher Cato zufolge zunächst primär als Grafikchip zum Einsatz kommen und somit zur Konkurrenz für Nvidia und ATI. (pte)

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