Do, 23. November 2017

Ein Albtraum!

31.07.2008 15:51

Villacher von „Fertighaus-Mafia“ geprellt

Windschiefe Wände mit Rissen, falsch verlegte Elektroleitungen und eine Haustür, die klemmt: Für Josef E. ist der Alptraum eines jeden Häuslbauers wahr geworden. Der Villacher wurde ein Opfer der "Fertighaus-Mafia", die Kärntner geprellt haben soll.

"Dabei habe ich noch Glück gehabt", meint der 55-Jährige ironisch. "Ich habe wenigstens den Rohbau bekommen." Viele der mittlerweile 21 Geschädigten haben zwar eine hohe Anzahlung geleistet, aufs Eigenheim warteten sie aber vergeblich.

Hohe Anzahlung
"15.000 Euro habe ich angezahlt. Dafür gab's nicht einmal eine Bestätigung", so der Geprellte. Nach weiteren 42.000 Euro hat die Baufirma endlich das aus Bosnien kommende Fertigteilhaus geliefert.

"Haus ist ein Pfusch!"
Und damit ist für den pensionierten Bauleiter eine Welt zusammengebrochen. "Das war der reinste Pfusch!" Schiefe Wände, zentimeterlange Risse, ein undichtes Dach, Fenster und Türen, die klemmen - die Mängelliste war endlos lang.

Sanierung aus eigener Tasche bezahlt
64.000 Euro hat der pensionierte Bauarbeiter aus eigener Tasche in Ausbesserungsarbeiten investiert, denn fertiggestellt wurde der Bau trotz mehrerer Anzeigen nicht. Seit zwei Wochen wohnt Josef E. jetzt in seinem neuen Haus. Doch der Ärger bleibt: "Das Schlimmste ist, dass diese Halsabschneider noch immer frei herumlaufen und die Existenz vieler Häuslbauer zerstören!"

von Martina Magnet/"Kärntner Krone"

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