Fr, 15. Dezember 2017

Apple-Chef sauer

28.07.2008 12:03

"Ich bin nicht krank, Sie Schleimbeutel!"

Wenn's um Apple geht, ist Steve Jobs bekanntlich leicht aufzuregen. Am Wochenende riss dem charismatischen Firmenchef aber aus einem anderen Grund der Geduldsfaden - die Gerüchte um eine angeblich neuerliche Krebserkrankung des 53-Jährigen. Jobs rief deswegen bei einem Reporter der "New York Times" an, der die Welle ins Rollen gebracht hatte und mit seinem Bericht Apple-Aktionäre derartig erschreckte, dass der Kurs des Unternehmens um zeitweise bis zu 10 Prozent absackte. "Sie glauben, ich bin ein arroganter ..., der denkt, er könnte sich alles erlauben. Ich glaube, Sie sind ein Schleimbeutel, der arbeitet, ohne die Fakten zu kennen."

Nach dem ruppigen Beginn des Telefongesprächs - im Englischen hieß es "slime bucket" - erzählte Jobs dem Reporter die wahren Hintergründe seiner in letzter Zeit etwas geschwächt wirkenden Erscheinung. Das Ergebnis: Seine Probleme seien schwerwiegender als der zuvor vermeldete "Allerwelts-Bazillus". Allerdings ist das Leben des Firmenchefs ganz und gar nicht bedroht, berichtet Joe Nocera in der "New York Times".

Die Geschichte, die Jobs so sauer machte: Investoren zeigen sich seit einem öffentlichen Auftritt Jobs' vor einigen Wochen besorgt über seinen Gesundheitszustand, da er deutlich dünner als üblich aussehe. Die "New York Times" griff die Story auf und veranstaltete einen Riesenwirbel, der sich nicht zuletzt auf das Unternehmen auswirkte. Apple teilte daraufhin mit, Jobs müsse bloß Antibiotika nehmen, doch den vermittelten Eindruck konnte das nicht erweichen.

Es ist kein Krebs
Was genau dem Firmenchef fehlt, schrieb Nocera aufgrund einer Abmachung mit Jobs bei dem Telefonat allerdings nicht. Der 53-Jährige leide jedenfalls nicht wieder an Bauchspeicheldrüsenkrebs, der vor vier Jahren bei ihm geheilt wurde, hieß es.

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