Mo, 20. November 2017

Tragödie im Urlaub

24.07.2008 19:54

Linzer Geschäftsmann ertrank in Mexiko

Zum Horrortrip wurde der romantische Urlaub von Manfred Eschlböck (52) und seiner Lebensgefährtin Claudia Schiemer im mexikanischen Acapulco: Der erfolgreiche Linzer Immobilien-Geschäftsmann geriet vor den Augen seiner Freundin in eine gefährliche Unterwasserströmung und ertrank, ehe Retter ihn erreichten.

Wieder eine Hiobsbotschaft aus Mexiko. Nachdem ein Burgenländer (49) ermordet worden war, nun ein Unglück: Manfred Eschlböck aus Alkoven, Chef der Linzer Firma Gastrobörse, war um elf Uhr Vormittag aufs Meer geschwommen. Plötzlich erfasste ihn eine Unterwasserströmung. „Manfred hat mit den Händen zu rudern begonnen, und Claudia hat das vom Ufer aus mitbekommen“, weiß Geschäftspartner Peter Pointner. Die Chefin der Linzer Lennox-Bar alarmierte sofort die Wasserrettung, fuhr mit den Helfern zu ihrem Freund hinaus. Doch er ging unter, und trotz Reanimierungsversuchen konnten die Retter nichts mehr für den Vater eines erwachsenen Sohnes tun. Er war ertrunken. „Angeblich sind wegen ähnlicher Strömungen dort schon mehrere Schwimmer ums Leben gekommen“, so Pointner.

Nach Abschluss der gerichtsmedizinischen Untersuchungen wird Eschlböck in die Heimat überführt. Seine geschockte Freundin blieb noch in Mexiko. Das Urlauberparadies am Pazifik zieht jedes Jahr Hunderttausende Touristen an und ist auch für seine Klippenspringer bekannt.

Eschlböck war gern gesehener Gast bei Events und plante gerade ein Einkaufszentrum in Osteuropa.

 

Foto: Horst Einöder

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