Mo, 18. Dezember 2017

Bett & Internet

23.07.2008 15:27

¿Napcabs¿ sorgen für Privatsphäre am Flughafen

Wenige Dinge sind unangenehmer, als in oft überfüllten Flughäfen stundenlang auf einen Anschlussflug zu warten. Was soll man machen? Auf einer Bank schlafen? Und das Gepäck? Die Lösung fand ein bayrisches Unternehmen: „Napcabs“, 3,50 Quadratmeter große Kabinen, die neben einer Liege auch einen Internetanschluss besitzen. Die erste steht jetzt am Flughafen München, weitere sollen folgen.

Die kleine Kabine, die sich beim Terminal 2 befindet, bietet aber nicht nur Ruhe und Frieden: Neben einer Musik- und Filmauswahl können die Napcabs zwar mittels Beleuchtung und Hintergrundmusik auch der Stimmung der Reisenden angepasst werden. Auf diese Weise fällt es leicht, einen ansonsten erschöpfenden Zwischenaufenthalt zum Entspannen oder zu ungestörter Arbeit zu nutzen. Bezahlt wird einfach per Kreditkarte, die Preise bewegen sich je nach Aufenthaltsdauer zwischen 15 und 60 Euro.

Idee in Kuala Lumpur
Die Idee zu den Napcabs kam Erfinder Michael Krause am Flughafen von Kuala Lumpur, als er sechs Stunden bis zu seinem Anschlussflug nach Australien absitzen musste. 2007 stand der Businessplan, der auch gleich einen Innovationspreis der TU München gewann. Seit Juli 2008 steht die ersten Napcab am Münchner Flughafen bereit.

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