Mi, 22. November 2017

Insektenallergie

13.07.2008 19:00

Wespenstichopfer ist „stabil“

Bei Insektenallergie rät Dermatologie-Primar Georg Klein von den Linzer „Liesln“ zur Immuntherapie: „Sie bietet 95 Prozent der Geimpften Schutz.“

Jeder zehnte Oberösterreicher ist insektenstichallergisch. Schutz bietet eine Immuntherapie, die früher auch als Hypo- oder Desensibilisierung bezeichnet wurde, weiß Primar Georg Klein von den Linzer Elisabethinen  (siehe "Interview" weiter unten). Er warnt eindringlich davor, Bienen- oder Wespenstiche zu unterschätzen. Es sei lebensgefährlich, diese zum Beispiel nur homöopathisch zu behandeln.

Herr Primar, wie funktioniert eine Immuntherapie?
Der Wirkstoff wird zunächst in ganz geringen Dosierungen unter die Haut gespritzt, dann steigert man langsam hinauf, bis man die Dosis von vier Wespen- oder zwei Bienenstichen erreicht. Diese Therapie dauert drei Jahre lang. Die ersten vier Monate muss öffentlich geimpft werden, man kann das stationär auch in einer Woche tun.

Ist die Insektenallergie eine Zivilisationserscheinung?
Den ersten Bericht über einen tödlichen Insektenstich hat man in einer ägyptischen Pyramide gefunden, über Pharao Ramses II.

Wespenstichopfer ist „stabil“
Der Zustand des Wespenstichopfers Gerhard St. (46) aus Bad Kreuzen - wir berichteten exklusiv  -ist stabil. Der Polizist muss aber noch bis Montag im Spital der Barmherzigen Schwestern in Linz auf der Intensivstation bleiben. Sprecher Claus Hager: „Wir sind vorsichtig optimistisch.“

Foto: KH der Elisabethinen

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