Fr, 24. November 2017

Neues von Microsoft

14.07.2008 13:02

60-GB-Modell und Xbox 360 wird billiger

Wie erwartet hat Microsoft den Preis für das 20-Gigabyte-Modell der Xbox 360 in den USA und Kanada von 349 auf 299 US-Dollar gesenkt. Außerdem hat der Konzern angekündigt, im August ein neues Modell der Spielekonsole mit 60 Gigabyte großer Festplatte auf den Markt zu bringen.

Zuletzt war der Preis der Xbox (Pro-Ausführung) im August vergangenen Jahres heruntergesetzt worden - von 399 Dollar auf 349 Dollar. Mit 299 Dollar (umgerechnet rund 190 Euro) ist die Spielekonsole günstiger als Nintendos Wii.

Die neue Xbox 360 mit 60-Gigabyte-Festplatte wird 349 US-Dollar (umgerechnet 220 Euro) kosten. Der zusätzliche Speicherplatz soll laut Branchenkennern vor allem den schwächelnden Umsatz bei Film-, Spiele- und Musikdownloads auf die Konsole antreiben. Mit dieser Strategie will Microsoft mit der PlayStation 3 von Sony mithalten, deren Festplatte aufrüstbar ist - ein deutlicher Vorteil für Freunde großer Downloadmengen.

Neben der größeren Festplatte soll Gerüchten zufolge ein kleinerer Grafikchip Teil der neuen Xbox 360 sein - was die Kühlung vereinfachen, weniger Strom verbrauchen und einen leiseren Betrieb ermöglichen soll.

Sony mit "deutlich mehr Schwung"
Fachleute führen die Preissenkung unter anderem auf den harten Konkurrenzkampf Microsofts mit Sony zurück. Laut Marktforschungsunternehmen NPD hat der Hersteller der PlayStation 3 in den vergangenen Monaten in den USA genauso viele oder mehr Geräte als der Rivale verkauft. "Sony hat im Moment deutlich mehr Schwung", sagte der UBS-Securities-Analyst Ben Schachter dem "Wall Street Journal". Die meistverkaufte Spiele-Konsole ist nach wie vor die Wii von Nintendo. Das günstigere Gerät zielt jedoch mit seiner bewegungsempfindlichen Steuerung eher auf Gelegenheitsspieler und damit auf eine andere Zielgruppe als Xbox und PlayStation.

PlayStation 3 wird nicht billiger
Von Sony hieß es, man habe keine Pläne, den Preis der PlayStation 3 zu senken. Der Konzerns wolle sich auf die Profitabilität konzentrieren statt nur höhere Stückzahlen zu verkaufen, sagte Finanzchef Nobuyuki Oneda den "Wall Street Journal" zufolge vor Investoren.

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