Di, 17. Oktober 2017

Nicht begeistert

10.07.2008 12:46

Pamela Anderson bei „Big Brother“ in Australien

Ex-"Baywatch"-Star Pamela Anderson ist für einen Kurzbesuch in das australische "Big Brother"-Haus eingezogen. Was Pam bis zu ihrem Antritt angeblich nicht wusste: Die TV-Show wird von der Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken gesponsert - die überzeugte Vegetarierin und PETA-Aktivistin zeigte sich alles andere als begeistert.

Böse Zungen behaupten, Pam Anderson habe ihre Überzeugungen wegen der hohen Gage vergessen. Wie viel Geld der blonde Star für drei Tage im Haus genau erhalten hat, ist unklar. "Es ist verdammt viel - mehr, als ich wert bin", sagte Pam.

Nach der Entdeckung des Sponsors machte die frühere "Baywatch"-Nixe aus der Not eine Tugend und protestierte höchst medienwirksam gegen die Batteriehaltung von Hühnern: In einem Imbiss von Kentucky Fried Chicken überreichte sie einen Protestbrief.

Pam vergleicht "Big Brother"-Haus mit Hühnerkäfig
"Im 'Big Brother'-Haus sind meine Mitbewohner und ich von der Außenwelt abgeschnitten, ähnlich wie die Hühner in den Käfigen für KFC", schrieb die Schauspielerin in dem von der Tierrechtsorganisation PETA veröffentlichten Brief. "Glücklicherweise werde ich nicht zu Tode getrampelt, werden mir nicht die Beine gebrochen und werde ich nicht in einem Tank mit kochendem Wasser getötet", schrieb sie. Genau diese Qualen müssten aber häufig die für KFC gezüchteten Hühner erleiden, warf Pamela dem Unternehmen vor.

Fastfood-Kette weist Vorwürfe zurück
KFC, ein Großsponsor der australischen "Big Brother"-Version, wies die Vorwürfe zurück. Das Unternehmen betreibe selbst keine Hühnerfarmen und arbeite nur mit angesehenen Lieferanten zusammen, wo die australischen Vorschriften für den humanen Umgang mit Tieren berücksichtigt würden, hieß es in der Erklärung.

Nervöse Pam im roten Kleid
Passiert ist seit dem Einzug offenbar nicht viel, Pam habe nervös gewirkt in ihrem roten, engen Kleid und Fragen nach ihrem Privatleben zurückhaltend beantwortet, so die "Sun".

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