Sa, 18. November 2017

Parteien in OÖ

09.07.2008 19:42

Neue Stimmen-Werbung mit „alten Gesichtern“

Urlaubssperren für den Wahlkampf und aufwändige Kandidaten-Aufstellung bringen Oberösterreichs Parteien in Stress – sonst aber lässt sie die Neuwahl für den Nationalrat im Herbst eher kalt: Ihre Positionen seien klar, neue Themen werde es in Oberösterreich nicht geben, betonen alle. Auch auf den Kandidatenlisten wird sich nicht viel ändern.
Bis 22. August können neue Kandidaten gekürt werden, doch SP und Grüne haben sich bereits festgelegt, wieder ihre „bewährten Teams“ ins Rennen zu schicken – mit viel Frauenpower: Die Grünen treten mit Gabi Moser, Ruperta Lichtenecker und Wolfgang Pirklhuber, die roten mit einem zur Gänze weiblichen Spitzentrio an: Justizministerin Maria Berger, Barbara Prammer und Sonja Ablinger.


Eine langgediente Frau führt auch das BZÖ in Oberösterreich: Ursula Haubner, die schon Landesrätin und Ministerin war. Sie sieht „nach zwei Jahren Machtkämpfen“ in der Neuwahl eine Chance für ihre Anliegen: „Steuerentlastung, ein Familienpaket und leistbare Gesundheitsversorgung und Pflege.“


Keine neuen Themen – auch nicht bei der SP: „Was Werner Faymann im Bund vertritt, war in Oberösterreich schon immer unsere Linie“, erklärt SP-Landeschef Erich Haider. LH Josef Pühringer, dessen VP sich in Sachen Kandidatenliste noch bedeckt hält, wird einige Langzeit-Parlamentarier ablösen. Auch die FP kündigt eine „Verjüngung“ an.


Unruhe in der VP wegen der Neuwahl hat LH Pühringer mit seiner Stimmenthaltung glätten können: Die Funktionäre stehen dadurch voll hinter ihm. Bauernbund-Chef Hannes Herndl etwa bestätigt Pühringers Meinung, dass es bessere Lösungen gegeben hätte: „In der Landwirtschaftskammer-Reform haben wir uns auch mit den Kritikern geeinigt.“


Foto: Chris Koller
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