Mo, 20. November 2017

„Spaß-Mission“

08.07.2008 16:59

Prinz Harry auf Safari und bei Hilfseinsatz in Afrika

Fünf Monate nach seinem Aufenthalt in Afghanistan ist Prinz Harry wieder im Auslandseinsatz - diesmal vor allem zum Spaß. Gemeinsam mit über zwei Dutzend weiteren Soldaten, von denen die meisten in Afghanistan oder im Irak eingesetzt waren, hat der 23-jährige Leutnant eine Geländewagen-Expedition durch das südliche Afrika unternommen.

Nach Abschluss der Safari mit insgesamt neun Autos, die Harry und seine Kollegen durch Mosambik, Malawi, Sambia, Botswana, Namibia und Südafrika führte, helfen die Soldaten nun drei Wochen lang in dem Kleinstaat Lesotho beim Bau einer Schule für behinderte Kinder in Batha-Bathe nahe der Hauptstadt Maseru. Bilder davon gibt's in der Infobox!

Unterstützt wird das Projekt durch die von Prinz Harry gemeinsam mit Prinz Seeiso von Lesotho gegründete private Stiftung "Sentebale", die sich für Aids-Waisen sowie mit dem HI-Virus infizierte Kinder einsetzt.

Hat Reise zu viel privaten Charakter?
Bereits vor der Safari, die auch noch vom Geländewagenhersteller Land Rover gesponsert wird, war Kritik laut geworden. Im britischen Verteidigungsministerium hieß es aber, Expeditionen von Armeeangehörigen mit Unterstützung von Sponsoren seien nicht unüblich. Für die Soldaten sei der Abenteuertrip auch Teil ihrer Ausbildung. Erst kürzlich war Harrys Bruder Prinz William in die Kritik geraten, weil er während seiner Ausbildungszeit bei der Luftwaffe Flüge in Militärhubschraubern mit privaten Angelegenheiten verband, darunter war auch der Besuch einer Junggesellenparty.

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