Fr, 24. November 2017

Bärenstark

01.07.2008 21:25

29-Jähriger rettet Bären vor dem Ertrinken

Eine Rettungsaktion der ungewöhnlichen Art haben Bewohner des Städtchens Alligator Point im US-Bundesstaat Florida bewundern können: Sie sahen, wie ein von einem Betäubungspfeil schläfrig gewordener Schwarzbär in den Golf von Mexiko taumelte und zu ertrinken drohte. Der 29-jährige Adam Warwick vom örtlichen Fisch- und Wildtierverband sprang ohne zu zögern hinterher und rettete so das 165 Kilo schwere Tier vor dem Ertrinken.

Der Bär hatte sich am vergangenen Wochenende zu nah an das unmittelbar am Strand gelegene Alligator Point herangewagt und war daraufhin, um die Bevölkerung zu schützen, mit einem Betäubungspfeil beschossen worden. Anstatt jedoch sanft am Strand zu entschlummern, strauchelte der Bär und fiel ins offene Meer.

Adam Warwick erkannte den Ernst der Lage und sprang dem Tier ohne zu zögern hinterher: "Ich war so voller Adrenalin, dass ich nicht groß nachgedacht habe und einfach gesprungen bin. Als ich zu dem Bären schwamm, wusste ich noch nicht, was ich tun würde. Ich wusste nur, dass ich ihn irgendwie vor dem Ertrinken retten muss."

Inzwischen hatten die Kräfte des Bären nachgelassen, vor allem Arme und Beine wurden zunehmend träger. Panisch versuchte das Tier, seinen Kopf über Wasser zu halten. Als Warwick den Bären erreichte, stützte er mit einem Arm den Kopf des Bären, packte mit seiner anderen Hand das Fell und zog Meister Petz so wieder ans rettende Ufer.

Warwick selbst zog sich bei seiner Hals-über-Kopf-Rettungsaktion nur ein paar Kratzer zu, der Schwarzbär ist dank des beherzten Einsatzes wieder wohlauf und konnte zurück in die Wildnis entlassen werden.

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