Do, 23. November 2017

Nur zum Spaß?

30.06.2008 11:52

Prinz Williams Helikopter-Flüge verärgern Briten

Prinz William, Nummer zwei in der britischen Thronfolge, hat die Steuerzahler von Großbritannien mit privat anmutenden Hubschrauberflügen bei der Royal Air Force (RAF) verärgert. Mehr als 50.000 Pfund (63.200 Euro) hätten die insgesamt fünf Vergnügungsflüge des Prinzen gekostet, rechnete die Zeitung "The Guardian" am Montag vor.

Öffentliche Kritik hatte Flying Officer Wales, wie der Prinz bei der Luftwaffe genannt wird, vor allem mit einem RAF-Helikopterflug zur Teilnahme an einer Junggesellen-Party auf der Isle of Wight ausgelöst. Sie kostete die Untertanen der Queen 8.716 Pfund, wie diese nun aus dem Zeitungsbericht erfuhren.

Stippvisiten bei Papa Charles und Oma Elizabeth
Bis zum Abschluss seiner Ausbildung bei der RAF im April flog der Prinz mit Hubschraubern vom Typ Chinook auch zum Anwesen seiner Freundin Kate Middleton (26). Zudem machte er sich den Spaß, mit einem Chinook zum Anwesen seines Vaters Prinz Charles (59) in der Grafschaft Gloucestershire sowie nach Sandringham, dem Landsitz seiner Großmutter Königin Elizabeth II. in Norfolk, zu fliegen.

RAF räumt Naivität ein
Auch zur Hochzeitsfeier von Freunden in Northumberland reiste der Flieger-Prinz im Helikopter. "Alle diese Flüge von Flying Officer Wales waren legitime Teile seiner Ausbildung bei der RAF", sagte dazu ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums in London. Er räumte allerdings ein, dass es "im Rückblick ein gewisses Maß an Naivität bei der Planung der Trainingsflüge" gegeben habe.

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