Mi, 22. November 2017

Virtuelle Schönheit

27.06.2008 12:29

Internet fasziniert Österreicher mehr als Frauen

Attraktive Frauen bringen heimische Männer zum Staunen, glaubt man. Viele Österreicher unterliegen allerdings öfter dem Reiz des World Wide Web als dem einer grazilen Schönheit, fand eine am Freitag präsentierte market-Studie heraus. Prinzipiell ist es aber die Natur, die bei allen Österreichern hoch im Kurs steht. Die Begeisterungs-Top-3 der Frauen sind Regenbogen, Meer und Wald.

Die Schönheit der hohen See landete im Gesamtranking auf dem ersten Platz: Auf einer Faszinationsskala von eins bis zehn vergaben 63 Prozent die Noten acht bis zehn. Gleich auf war jedoch die Betrachtung von Naturgewalten, gefolgt von Wald und Bergen mit jeweils 58 Prozent. Ebenfalls aufs Siegerpodest hat es der Regenbogen (57 Prozent) geschafft. Das Internet (56 Prozent) belegte den vierten Rang.

Internet hat bei den Männern die Nase vorn
Anders sieht es aus, wenn man das Faszinationsranking geschlechtsspezifisch betrachtet: Nichts begeistert Österreichs Männer mehr als das Netz (62 Prozent). Es folgen schöne Frauen (61 Prozent) und alternative Energieerzeugung (55 Prozent). Ältere Männer scheinen den Frauen allerdings wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als ihre jungen Geschlechtsgenossen: Über 50-jährige Männer vergaben bei "attraktive Frauen" am öftesten die Höchstnote. Teilnehmer mit höherer Bildung (Matura oder akademischer Abschluss) erreichten bei diesem Item die höchsten Prozentsätze. Die weiblichen Befragten schien die Attraktivität des anderen Geschlechts dagegen weniger zu tangieren. Schöne Männer landeten bei ihnen auf Platz 19.

Frauen sind von der Tierwelt fasziniert
Unterschiede zwischen den Geschlechtern gab es vor allem bei der Tierwelt, welche von Frauen klar bevorzugt wird. 38 Prozent vergaben die Note zehn, aber nur 14 Prozent der Männer. Die alternative Energieerzeugung reizt ebenfalls viele Österreicher. Obwohl nicht unter ihren Top fünf, beurteilte ein Fünftel der weiblichen Befragten dieses Thema mit der Bestnote.

Die schönen Künste reizen eher die Gebildeten
Deutliche Unterschiede gab es bei Literatur und Kunst, die eher von Älteren, höher Gebildeten geschätzt werden. Macht fasziniert dagegen weniger (17 Prozent) und auch Geld landete mit 41 Prozent nicht in den Top Ten. Für die Studie wurden 402 Österreicher ab 18 Jahren befragt.

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