Mo, 20. November 2017

Umsatzeinbruch

26.06.2008 12:49

SEZ kündigt am Donnerstag 50 Mitarbeiter

Der Villacher Halbleiterkonzern SEZ hat am Donnerstag 50 Mitarbeiter gekündigt. Laut arbeitsrechtlicher Bestimmungen seien die Kündigungen entsprechend dem Frühwarnsystem beim Arbeitsmarktservice (AMS) angemeldet worden. Der Stellenabbau betreffe alle Bereiche des Unternehmens.

Die Maßnahme sei notwendig geworden, um die Unternehmensgröße dem anhaltend schwierigen Markt und dem damit verbundenen geringeren Umsatz anzupassen und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.

Der bekannte Villacher Halbleiterkonzern entwickelt, produziert, vermarktet und betreut Prozessanlagen für die Herstellung von Mikrochips. 2007 schrieb die Firma rote Zahlen und musste einen Verlust von 3,3 Mio. Franken (2,03 Mio. Euro) verkraften. Der Verlust wurde vom Unternehmen mit Abschreibungen und Rückstellungen begründet, die unter anderem für die Schließung eines Labors in Japan notwendig wurden. Der Umsatz brach 2007 um 15,6 Prozent ein und sank auf 392 Mio. Franken. Dieser Rückgang wurde von SEZ auch als Begründung für die Kündigungen geltend gemacht.

Seit März 2008 ist die SEZ ein Unternehmensbereich der Lam Research Corporation in den USA und seit Anfang Juni nicht mehr an der Schweizer Börse. Die SEZ AG beschäftigt derzeit in Villach knapp 550 Mitarbeiter.

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