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24.06.2008 12:20

Nokia baut Symbian zu offener Plattform aus

Nokia baut das Handy-Betriebssystem Symbian OS zusammen mit mehreren großen Partnern zu einer offenen Plattform aus. Beteiligt sind unter anderem Samsung, LG Electronics, die Telekom-Konzerne AT&T und Vodafone sowie die Handy-Zulieferer Texas Instruments und STMicroelectronics, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Nokia reagiert damit auf den schärfer werdenden Wettbewerb: Symbian ist zwar das meistgenutzte Betriebssystem für Handys mit Computer-Funktionen, allerdings gibt es in dem schnell wachsenden Marktsegment der sogenannten Smartphones immer mehr Konkurrenz.

Unter anderem brachte Apple sein iPhone mit einer Version des hauseigenen Betriebssystems OS X auf den Markt, Microsoft arbeitet an einer neuen Auflage von Windows Mobile und der E-Mail-Dienst Blackberry von Research In Motion (RIM) gewinnt immer mehr Kunden. Zum Jahreswechsel sollen zudem erste Handys des von Google initiierten offenen Betriebssystems Android erscheinen.

Nokia kauft als ersten Schritt die restlichen Anteile an der britischen Firma Symbian auf, die das Betriebssystem entwickelt. Der finnische Handy-Weltmarktführer hielt an Symbian bereits 48 Prozent. Für den Rest zahlt Nokia 264 Millionen Euro. Anschließend soll Symbian in eine gemeinsame Stiftung der Partner eingebracht werden.

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