Sa, 21. Oktober 2017

Blumen für alle

22.06.2008 16:57

„Guerilla-Gärtner“ verschönern Großstädte

Eine ganz spezielle Art Pflanzenliebhaber erobert Großstädte von London über Paris, Berlin und New York bis hin nach Tokio: Immer öfter werkeln selbsternannte "Guerilla-Gärtner" in öffentlichen Parks, an Straßenecken und Kreisverkehren. Ihre Mission lautet Verschönerung - das reicht vom Unkrautzupfen über das Pflanzen von Blumen bis hin zum Heckenschneiden. Für ein schöneres Stadtbild nehmen die Grünliebhaber sogar Strafandrohungen in Kauf.

Schon 1973 wurden in New York die "Green Guerillas" ("Grüne Guerillas") von der Künstlerin Liz Christy ins Leben gerufen. Seitdem haben sich die Öko-Rebellen, die sich auch als Bewegung gegen Krieg und Kriminalität sehen, in allerlei Großstädten verbreitet. In den letzten Jahren hat die Popularität des geheimen Pflanzens, Sähens und Jätens enorm zugenommen, berichten Insider.

Ein Grün-Rebell ist der Londoner Richard Reynolds, der gegenüber CNN von seinen Erlebnissen mit der Polizei berichte: "Ich bin von der Polizei angehalten worden, sie haben mir mit einer Verhaftung gedroht - das war sehr deprimierend", so Reynolds. Der Aufforderung, das Buddeln zu unterlassen, sei er dann zwar nachgekommen, in der Nacht habe er sein Werk jedoch vollendet. Er sieht sich als Retter von vernachlässigten Stellen in der Öffentlichkeit, sein Lieblingsprojekt ist ein Lavendelfeld, das er mitten in London neben einer Straße anlegte.

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