Fr, 15. Dezember 2017

"Chemson" übernommen

20.06.2008 16:57

Stabilisatorenerzeuger in Arnoldstein verkauft

Ein großer Wirtschafts-Deal ist in Kärnten über die Bühne gegangen: Die "Chemson Polymer Additive AG", der Marktführer in der Produktion von Stabilisatoren für die PVC-Herstellung, wurde von der "Buy-Out Central Europe" gekauft. Ziel ist die Expansion nach Asien und Osteuropa sowie der Ausbau des Firmensitzes in Arnoldstein.

Buy-Out Vorstandsvorsitzender Kurt Stiassny hat für "Chemson" große Ziele: "Wir wollen vorwiegend auf den osteuropäischen und asiatischen Markt expandieren und die so Marktführerschaft weiter ausbauen."

Kein Abbau von Arbeitsplätzen
In den Firmensitz in Arnoldstein wird ebenfalls investiert. "Forschung und Entwicklung im Bereich der Erzeugung von bleifreien Stabilisatoren soll vorangetrieben werden", so Stiassny. Sollte sich die "Chemson" weiterhin gut entwickeln, könnte sie auch an die Börse gehen. Zu einem Abbau von Arbeitsplätze soll es hingegen nicht kommen.

Die "Buy-Out Central Europe CE II" hält derzeit 100 Prozent der "Chemson". Dieser Anteil wird aber auf 51 Prozent reduziert. Die restlichen Anteile sollen an das "Chemson"-Management sowie auf Anleger und österreichische Investoren vergeben werden.

Stillschweigen über die Kaufsumme
Über die Kaufsumme haben die beiden Vertragspartner Stillschweigen vereinbart. Doch sie soll zwischen 50 und 80 Millionen Euro betragen haben. Für die "Buy-Out" ist der Kauf der Chemson nach der Beteiligung an den Tiroler Röhren- und Metallwerke AG die zweite Beteiligung binnen sechs Monaten.

von Katrin Fister
Symbolbild

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