Mi, 13. Dezember 2017

Besonders dreist

20.06.2008 11:41

Juwelendiebe schlagen 100 Meter neben Polizei zu

Zum sechsten Mal wurde der Juwelier Wilhelm Koller (48) Opfer von Juwelendieben: Zwei Mal wurde sein Geschäft in Timelkam ausgeräumt, in der Nacht zum Donnerstag nun zum vierten Mal sein Juwelengeschäft in Schörfling am Attersee. Binnen dreißig Sekunden rafften maskierte Täter Uhren und Schmuck um 100.000 Euro an sich - nur hundert Meter neben dem Polizeiposten!

Als zwei laut Anrainern maskierte Männer Donnerstag früh um 2.23 Uhr mit einem Geißfuß die Eingangstür des Juweliergeschäftes an der Hauptstraße in Schörfling aufbrachen, lösten sie Alarm aus. Der erreichte den in Timelkam wohnenden Juwelier und die Polizei. "Unsere Sektorstreife war binnen zwei Minuten am Tatort - doch da waren die Einbrecher schon wieder weg", berichtet die Schörflinger Polizei.

Nach 30 Sekunden war alles vorbei
Laut Augenzeugen waren die Diebe schon dreißig Sekunden nach Alarmauslösung zu Fuß Richtung Bahnübergang gelaufen, jeder einen Sack voll Beute in der Hand: Etwa 40 Uhren der Marke "Rado" sowie Gelbgold-Schmuck und Eheringe. "Andere Markenuhren und wertvolle Weißgoldstücke ließen sie zurück", so Juwelier Wilhelm Koller zur "Krone".

Die Polizei vermutet, dass ein dritter Täter Schmiere stand, seine Komplizen per Handy-Kontakt vor der anrückenden Streife warnte. Bei der Autobahnauffahrt Seewalchen dürften die Juwelendiebe in ein Fluchtauto gestiegen sein. Die Beute ist vermutlich schon am Weg zu Auftraggebern in Oststaaten.

Von Johann Haginger, Kronen Zeitung

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