Do, 23. November 2017

Naturkatastrophe

18.06.2008 16:12

Millionen Chinesen durch steigende Fluten bedroht

Im südchinesischen Überschwemmungsgebiet haben dramatisch steigende Fluten am Mittwoch weiter das Leben von Millionen Menschen bedroht. Die Wassermassen verschonten zwar die Wetterstation Makou nahe der Stadt Guangzhou im Delta des Flusses Zhu Jiang, doch blieb der Wasserpegel am Mittwoch 45 Zentimeter über der höchsten Alarmstufe, wie die Behörden mitteilten.

Aufgrund der riesigen Wassermengen seien Sofortmaßnahmen zum Schutz der Millionen Menschen getroffen worden, die in dem Flussdelta leben. Bisher starben bis zu 176 Menschen in den Fluten, 52 weitere wurden vermisst. In der Provinz Guangxi wurden bis zu 3.000 Schulen beschädigt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete.

In der Erdbebenregion in der südwestlichen Provinz Sichuan arbeiteten die Behörden unterdessen fieberhaft daran, 110.000 Menschen in Sicherheit zu bringen, die vor dem Beben in bergige Gebiete geflohen waren. Dort drohten ihnen nun aufgrund der heftigen Regenfälle Steinschläge und Erdrutsche. Bei dem Erdbeben waren bis zu 87.000 Menschen ums Leben gekommen oder werden seitdem vermisst. Etwa fünf Millionen Menschen wurden obdachlos.

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