Do, 23. November 2017

Reininghausgründe

18.06.2008 13:12

Neuer Stadtteil für 15.000 Menschen

15.000 Menschen werden künftig auf den Grazer Reininghausgründen arbeiten und wohnen - es entsteht ein völlig neuer Stadtteil. Projektbetreiber Asset One (im Bild Vorstand Koppensteiner) steckt mitten in den Planungen, jetzt ist der Grünraum an der Reihe. Die Reininghausgründe sind das größte private Stadtentwicklungs-Projekt in ganz Österreich.

Interview mit dem Vorstand von Asset One in der Infobox!

Die zu verbauende Fläche ist doppelt so groß wie der Grazer Schlossberg und der Stadtpark zusammen und größer als der Vatikan. Ziel der Asset One als Eigentümer der Reininghausgründe ist es, internationale Firmen anzulocken, so sollen 12.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Darüber hinaus entsteht Wohnraum für 3.000 Menschen.

Jahrhundert Chance für Graz
Viele sehen in dem Mega-Projekt eine Jahrhundert-Chance für Graz. VP-Bürgermeister Siegfried Nagl: "Die Reininghausgründe sind das größte Stadtentwicklungsprojekt, das Graz je gesehen hat. Das Großartige ist, dass Flächen nicht einfach nur verwertet werden. Die Asset One will visionär einen neuen Stadtteil entstehen lassen."

Bim-Anbindung für Grüne wichtig
Die grüne Vize-Bürgermeisterin Lisa Rücker ergänzt: "Die Entwicklung der Reininghausgründe ist ein Meilenstein. Wir wollen dort ein Beispiel für ökologisches, energieaktives und autoarmes Wohnen haben. Für uns ist auch wichtig, dass die Asset One eine Bim-Anbindung mitfinanziert."

Zuallererst Grünraum geplant
Die Asset One unter Vorstand Roland Koppensteiner geht einen unüblichen Weg. So plant man etwa zuerst den Grünraum und die Freiräume, mit dem Ziel, höchsten ökologischen Ansprüchen zu genügen. Die Bauten sind erst später an der Reihe. Koppensteiner: "Wir haben hier die einmalige Chance so vorgehen zu können, weil der Großteil der Fläche unbebaut ist."

Expertentreffen im Juli
Anfang Juli kommt es in Graz zu einem Treffen mit renommierten internationalen Stadtplanern. Thema ist eine vernünftige Verkehrsplanung. Koppensteiner: "Das Thema Mobilität macht ein Drittel einer guten Stadtplanung aus."

von Gerald Richter, "Steirerkrone"

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