Do, 19. Oktober 2017

Irsinniges Glück

15.06.2008 20:14

Promillelenker fast von 30.000 Volt-Stoß getötet

„Der hat ein Riesenglück, dass er noch lebt!“, meinte ein Polizist nach einem dramatischen Unfall in Sierning. Mit zwei Promille intus, riss ein Cabrio-Lenker (39) aus Aschach an der Steyr einen Strommast aus seiner Verankerung. Die 30.000-Volt-Leitung stürzte auf die Straße, ein Kurzschluss verhinderte ein Drama.

Der 39-jährige Dachdecker war am Sonntag um 3.25 Uhr von Sierning kommend nach Schiedlberg unterwegs. Dann verlor der Alkolenker die Herrschaft über sein VW-Golf-Cabrio, kam rechts von der Straße ab und raste gegen einen Strommast. Der Anprall war so wuchtig, dass der mit Betonstahl verankerte Eisenmast aus der Halterung gerissen wurde und abbrach. Die 30-kV-Leitung stürzte ab, blieb zwei Meter über der Landesstraße hängen. Durch einen Kurzschluss fiel der Strom aus, die Energie AG schaltete ihn aber dann ab, um jede weitere Gefahr zu bannen. Die Straße bleibt bis heute Nachmittag gesperrt, der Lenker ist leicht verletzt.

Spektakulärer Unfall auch in St. Georgen an der Gusen: Dort krachte Sonntag früh ein 28-jähriger Autolenker aus Mauthausen im Ortsteil Langenstein gegen den Stützpfeiler einer Hauseinfahrt. Der Honda Civic riss die Mauer völlig aus der Verankerung und blieb drei Meter vor einem Schlafzimmer stehen. „Es war, als hätte eine Bombe eingeschlagen“, berichtet Hausbewohner Christian D., der gleich die Helfer alarmierte. Zwei Mädchen, die am Unglücksort vorbeikamen, leisteten dem Verletzten Erste Hilfe.

 

Foto: FF Mauthausen

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