Fr, 24. November 2017

Naturgewalten

23.06.2008 11:08

Hochwasser und Buschbrände in den USA

Die Menschen in den US-Bundesstaaten Iowa, Illinois und Missouri haben weiterhin mit den Folgen eines katastrophalen Hochwassers zu kämpfen: Bis zum Sonntagabend haben allerdings die Dämme am Mississippi trotz steigenden Wasserpegels weitgehend gehalten. Nur im Landkreis Lincoln (Bundesstaat Missouri) brach einem Bericht des Nachrichtensenders CNN zufolge ein Damm. Ein halbes Dutzend Häuser sowie rund 400 Hektar Land wurden überflutet. In Kalifornien halten unterdessen Hunderte Buschbrände die Behörden und Einsatzkräfte in Schach.

In den überfluteten Landstrichen der Bundesstaates Iowa und Illinois begannen am Sonntag nach dem Zurückweichen des Hochwassers in vielen Ortschaften die mühsamen Aufräumarbeiten. Die Gesundheitsbehörden warnten vor den Gefahren durch gefährliche Bakterien, verschmutztes Trinkwasser und Insekten, die Krankheiten übertragen.

Nördlich von St. Louis, wo am Freitag mehrere Dämme gebrochen waren, beobachteten die Anwohner mit Sorge die weiter steigenden Fluten. Das Hochwasser hatte am Sonntag vielerorts fast elf Meter über dem normalen Pegelstand erreicht. Für den Montag wurde in Missouri der Höchststand erwartet.

Buschbrände in Kalifornien
Im Norden Kaliforniens wurden Hunderte Buschbrände durch Blitzschläge ausgelöst. Ein Feuer im Bezirk Napa breitete sich auf über 15 Quadratkilometer aus und bedrohte mehr als 100 Gebäude, wie ein Sprecher der Feuerwehr erklärte. Ein Gebäude brannte nieder, einige Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. Im Waldschutzgebiet Shasta-Trinity loderten am Wochenende 75 Feuer. Häuser waren nach Angaben der Feuerwehr dort nicht in Gefahr. Zwei kleinere Brände südlich von San Jose zwangen am Sonntag mehrere Familien, ihre Häuser zu verlassen.

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