Mo, 19. Februar 2018

Armut im Big Apple

13.06.2008 19:44

New Yorkern mangelt es an Geld fürs Essen

In der US-Glitzermetropole New York haben immer mehr Menschen Probleme, satt zu werden. Einer am Freitag veröffentlichten Studie der New York Food Bank zufolge fiel es im vergangenen Jahr 3,1 Millionen New Yorkern schwer, das nötige Geld für Essen aufzubringen - immerhin 40 Prozent der Einwohner.

Vor allem die Preisexplosion bei Lebensmitteln hat den Autoren zufolge dazu beigetragen, dass diese Zahl seit 2003 um 52 Prozent gestiegen sei. Besonders groß seien die Schwierigkeiten bei Einwanderern aus Lateinamerika und bei Bewohnern des armen Stadtteils Bronx: Dort leide jeweils etwa die Hälfte unter Geldnot beim Lebensmittelkauf.

In den Jahren von 2003 bis 2007 haben sich die Preise für Nahrung in New York demnach verdoppelt, während sie in den fünf vorangegangenen Jahren nur um etwa sieben Prozent gestiegen seien. Zu den Kosten für Lebensmittel kämen noch die stark gestiegenen Benzinpreise und die hohen Mieten, heißt es in der Studie.

Die New York Food Bank betreibt seit 25 Jahren in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Suppenküchen und Programme für Armenspeisungen.

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