Sa, 18. November 2017

Weniger Kurz-Trips

13.06.2008 19:44

Spritpreis vermiest Familienurlaub

Kurz vor Schulferienbeginn wollen - laut Linzer market-Institut - 63 Prozent der Oberösterreicher ihre Urlaubspläne ändern. Grund: der Preishorror an den Tankstellen. Vor allem bei Kurz-Trips, Souvenirs und Essen-Gehen wird gespart.

Es sind vor allem die „Otto Normalverbraucher“, die den Preisdruck am meisten spüren. Zwar wollen nur 17 Prozent der Landsleute erst dann auf Urlaub fahren, wenn die Spritpreise fallen. Aber 78 Prozent der Oberösterreicher suchen schon nach Möglichkeiten, das Spritgeld anderswo einzusparen. Nicht wegen der 20 Euro, die jetzt die Fahrt von Linz nach Lignano mehr kostet. Sondern wegen der 330 Euro, die ein „Durchschnitts“-Pendler im Jahr ohnehin mehr in seinen Tank pumpen muss.

„Vor allem bei den Familienurlauben merken wir einen allgemeinen Nachfrage-Rückgang“, weiß man etwa beim Linzer ÖAMTC-Reisebüro. Laut market-Institut sind es vor allem die Männer, die ans Sparen denken. Und immerhin denkt jeder dritte Oberösterreicher darüber nach, ganz auf eine Urlaubsreise zu verzichten, um für die tägliche Fahrt in die Arbeit zu sparen. Es sind vor allem die vergleichsweise teuren „verlängerten Wochenenden“, die dem Sprit-Rotstift zum Opfer fallen dürften.

 

Foto: Hannes Markovsky

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