Di, 21. November 2017

Feige Unfalllenker

13.06.2008 11:26

Dreimal „Fahrerflucht“ - drei Schwerverletzte

Mit drei feigen Fällen von Fahrerflucht hat es die Polizei in Oberösterreich und Wien am Donnerstag zu tun bekommen: Sowohl eine 13-jährige Schülerin aus St. Martin im Bezirk Ried als auch eine 68-jährige Pensionistin aus Steyregg im Bezirk Urfahr/Umgebung wurden bei Unfällen teils schwer verletzt. Während einer der schuldigen Lenker gar sofort das Weite suchte, brachte der andere sein Opfer zwar nach Hause, hinterließ aber einen falschen Namen und eine falsche Adresse. Eine 41-jährige Wienerin wurde in Gersthof auf der Straße liegend aufgeunden, auch sie dürfte das Opfer eines Fahrerflüchtigen geworden sein.

Die 13-jährige Schülerin war gegen 18.30 Uhr in ihrem Heimatort am rechten Fahrbahnrand unterwegs, als ihr ein Auto entgegen kam. Trotz einer Vollbremsung streifte der Lenker das Mädchen mit der Längsseite seines Fahrzeugs und brachte sie zu Sturz. Der Unbekannte blieb jedoch nicht stehen, sondern setzte seine Fahrt fort. Das verletzte Mädchen schleppte sich noch zum nahe gelegenen Elternhaus und wurde nach der Erstversorgung vor Ort ins Krankenhaus Ried gebracht.

Unfalllenker nennt falschen Namen
Bereits am Vormittag war eine 68-jährige Pensionistin am Parkplatz eines Supermarktes in Steyregg angefahren worden. Die Frau wurde von einem ausparkenden Pkw erfasst und zu Boden geschleudert. Der Fahrzeuglenker kümmerte sich um die verletzte Frau und brachte sie sogar nach Hause. Er wollte jedoch den Unfall bei der Polizei nicht anzeigen und gab der 68-Jährigen lediglich einen Zettel mit seinem Namen und seiner Adresse. Als die Pensionistin kurze Zeit später selbst Anzeige erstatten wollte, stellte sich heraus, dass die Angaben des Unfalllenkers falsch waren.

Drittes Opfer in Wien
Eine 41-Jährige ist in Wien schwer verletzt auf der Gersthofer Straße liegend gefunden worden - eine Zeugin beobachtete laut Polizei gleichzeitig, wie ein Auto mit quietschenden Reifen davonbrauste. Die Exekutive geht davon aus, dass die Wienerin entweder aus dem fahrenden Wagen gestürzt war bzw. geworfen wurde oder - wahrscheinlicher - der Pkw sie niedergestoßen hatte. Die Frau erlitt einen Brustwirbelbruch, eine Gehirnerschütterung sowie Rissquetschwunden an Körper und Kopf. Von dem Auto konnte sich die Zeugin bloß merken, dass es vermutlich grau sein dürfte.

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